Schwedische Lösung: Der Sportwagenhersteller Koenigsegg übernimmt laut Presseberichten die angeschlagene GM-Tochter Saab.
Der schwer angeschlagene schwedische Autohersteller Saab wird laut Medien vom heimischen Sportwagenhersteller Koenigsegg übernommen. Wie der TV-Sender SVT am Donnerstag berichtete, stehen auch norwegische Investoren hinter der Übernahme.
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Jesko von Koenigsegg, Chef des gleichnamigen Autoherstellers, posiert mit einem seiner Rennautos. (© Foto: Reuters)
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Saab mit 4000 Beschäftigten ist bisher eine Tochter des insolventen US- Autoherstellers General Motors (GM). Das schwedische Unternehmen wird seit Jahresbeginn selbst von einem Insolvenzverwalter geführt.
Einzelheiten über den Verkaufspreis und Zukunftspläne wurden nicht mitgeteilt. Ein Regierungssprecher in Stockholm erklärte, dass staatliche Garantien für den Fall einer Saab-Übernahme vorbereitet würden. Die Verhandlungen über Details der Übernahme sollten bis zu den Sommerferien abgeschlossen sein, hieß es in Stockholm.
20 Fahrzeuge pro Jahr
Bis zum Abschluss müssten noch "einige letzte Schritte" unternommen werden, sagte ein mit dem Vorgang Vertrauter dem Sender. Saab und General Motors wollten sich zunächst nicht zu dem Bericht äußern.
Der schwedische Autobauer Saab hatte im Februar Insolvenz angemeldet. GM will Saab bis Jahresende abstoßen. Koenigsegg wurde 1994 gegründet stellt pro Jahr rund 20 Luxus-Sportwagen im südschwedischen Ängelholm her, die jeweils über eine Million Euro kosten.
Seit dem Beginn der Krise und dem massiven Einbruch des Saab- Absatzes hatte die Stockholmer Regierung alle Hilfsleistungen für das Unternehmen abgelehnt. Sie begründete ihre Haltung mit dem Fehlen eines realistischen Zukunftskonzeptes neuer Eigner.
Als zentrales Problem für einen Käufer gelten die hohen Schulden von Saab bei der bisherigen US-Mutter GM. Sie belaufen sich auf 90 Prozent der Gesamtschulden von zehn Milliarden Kronen (900 Mio Euro).
Saab hat seit den 1990er Jahren fast durchgängig Verluste eingefahren. Initiativen für eine gemeinsame Zukunft mit der bisherigen GM-Tochter Opel blieben ergebnislos.
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(sueddeutsche.de/dpa/AFP)
Linke-Parteitag in Göttingen
Fahre Saab seit den 1980er Jahren, und mein heutiger SAAB 93-2,2 TID(Baujahr 2002) ist einer der letzten SAAB mit keiner Plastic Hardteile, ein sehr zuverläßiges Auto, es läuft, es läuft, und sein Verbrauch ist besser als einen kleinen Mercedes die mann sog. überall parken kann.....aber nicht sicher ist, wenn man Pech hat wird deine Wirbelsäule durchbohrt, weil es keine Sicherheitszone gibt.
SAAB ist es zu wünschen und für viele Saab Fans, das diese Marke mit Kult-Status weiter auf den Markt bleibt und uns weiter mit originale Modellen verführt. SAAB for ever!
ich denke der grund warum es saab heute überhaupt noch gibt liegt in der historie. die marke hat sehr lange von den individuellen fahrzeugen die es bis ende der 80er jahre gab gezehrt. das letzte modell davon war der saab 900 den man heute noch auf den strassen sieht. danach begann der niedergang weil die autos austauschbar und überteuert wurden. eben typisch opel und gm. insofern halte ich den schritt für eine gute chance um wieder zu einem unverkennbaren saab image zurückzukehren. so groooooss ist saab ja nicht, verglichen mit den meisten anderen europäischen herstellern. ich wünsche den schweden wirklich, dass es klappt und sie wieder gute, sparsame und schöne autos bauen. der markt für solche autos ist sicher da.
verstehen Sie mich nicht falsch, ich mag Saab. Der 9-3 ist ein Vectra B bzw. C in einem neuen Kleid und dieses macht optisch weit mehr her als das von Opel. Die nach meinem Empfinden besten Opel Motoren (2.0T und der 2.8T V6) sind eigentlich Saab Entwicklungen. Ich fürchte nur, dass Saab ohne die GM Plattform wie Vectra oder Insignia (ein toller Wurf!) ein Problem hat. Zu groß um kleine Serien zu bauen und zu klein, um wirklich von den Vorteilen einer Massenfertigung zu profitieren.
Zudem ist Königsegg einfach zu klein um einen großen Konzern wie Saab zu führen. Auch wenn die sehr gute Autos bauen und technisch sicher einiges beherrschen. Es sind andere Kunden, andere Märkte und andere Marktzwänge.
Nicht unbedingt. In internationalen Zeitungen wird auch von Investoren berichtet, die Koenigsegg bei dem Deal finanziell unterstützen. In jedem Fall scheint es als ob Saab von einem im Automobilbau kompetenten Unternehmen übernommen wird, welches Erfahrung darin hat ungewöhnliche Autos für kleinere Märkte zu produzieren.
Ein viel überzeugenderes Modell als das OPEL Beispiel. Hoffentlich sehen Herr Steinmeier und Frau Merkel genau hin. Dann können sie lernen wie man Arbeitsplätze erhält und Unternehmen im eigenen Land hält.
eine Firma mit 20 Mio Euro Umsatz und höchstens 10 Mio Euro Bruttogewinn übernimmt einen, der 1 Mrd Investitionsbedarf und "Schulden" in ähnlicher Höhe hat. Ok, die Schulden werden sich bei einer GM Insolvenz und einem Vergleich mit den Gläubigern sicher dritteln oder vierteln. Aber ein Schelm wer ein Stroh-Unternehmen vermutet damit die Steuermillionen fliessen können.
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