Steuersünder haben den Behörden bisher 500 Millionen Euro aus Geldanlagen in Liechtenstein zurückgezahlt - aber längst nicht alles gemeldet.
In Nordrhein-Westfalen gibt es viele Tafeln, an denen Arme gespeist werden. Die ehrenamtlichen Initiatoren dieser Einrichtungen können sich jetzt auf einen unverhofften Geldsegen einstellen.
Alle Spuren für illegale Geldanlagen führen nach Vaduz. Knapp 200 Steuersünder haben sich selbst angezeigt und insgesamt 500 Millionen Euro an die Finanzbehörde gezahlt. (© Foto: AFP)
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Die Bochumer Staatsanwaltschaft, die seit Monaten unter dem Aktenzeichen 35 Js 220/07 das Liechtenstein-Verfahren vorantreibt, will die in hoher zweistelliger Millionenhöhe erwarteten Geldbußen vorwiegend für Armenspeisungen und zur Bekämpfung der Kinderarmut einsetzen.
"Die Gelder reicher Steuersünder, die gegen das Gemeinwohl gehandelt haben", sagt ein Fahnder, sollen "direkt armen Menschen zugute kommen".
Bevor das Geld verteilt werden kann, muss es erst einmal eingetrieben werden. Die EK (Einsatzkommission) Liechtenstein II, um die es in den vergangenen Wochen ruhig geworden war, will wieder loslegen.
Den Fahndern liegen seit dem vergangenen Jahr Kundendateien der Liechtensteiner LGT Group, der berühmten Fürstenbank, und seit ein paar Monaten auch Interna über Klienten der Vaduzer Vontobel Treuhand AG vor. Nach derzeitigem Stand handelt es sich um 700 Beschuldigte.
Neue Dimensionen
Dieser Liechtenstein-Fall sprengt alle bekannten Dimensionen: Knapp zweihundert Steuersünder, die sich selbst angezeigt haben, um juristische Sanktionen zu verhindern, haben a conto schon mal eine halbe Milliarde Euro an die Finanzämter überwiesen.
Die Selbstanzeigen werden derzeit von den Finanzbehörden und der Staatsanwaltschaft auf Plausibilität geprüft. Etwa 230 weitere Selbstanzeigen sind bei den Steuerbehörden eingegangen, die keinerlei Bezug zum Liechtenstein-Komplex haben. Steuersünder, die in anderen Ländern Schwarzgeld gebunkert hatten, reagierten damit offenkundig auf einen höheren Fahndungsdruck.
Allerdings steht es um die Reue und Ehrlichkeit der Steuersünder nicht immer gut. Bei etlichen Selbstanzeigen stellten die Fahnder fest, dass die Steuersünder zwar ihre jeweilige Familienstiftung bei der LGT-Bank angegeben hatten, nicht aber Stiftungen bei anderen Liechtenstein-Banken, an die Geld abgeflossen war.
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Linke mit neuer Führung
was am Fall Zumwinkel z.b. so eindeutig ist. Da muss man schon die Fachpresse aufschlagen um eine ausgewogene Berichterstattung zu erhalten.
Die Verletzung des Steuergeheimnisses durch die öffentliche Zurschaustellung von Herrn Z, sowei Geheimnishehlerei des Staates könnten eine Veruteilung Z's erschweren. Im Extremfall müsste man Ihn Mangels gerichtsverwertbarer Beweise freilsprechen.
Aber is ja nicht so wichtig, wer liest sowas denn auch, viel zu Kompliziert.
Da vermitteln wir lieber den Eindruck der Ausgang stünde schon fest, für das Strafmaß fragen wir dann praktischerweise auch gleich die Strafverfolgungsbehörde.
... wo damals brutalstmöglich aufgeklärt wurden und Ährenmitgliedschaften und -wörter gekostet haben
Alle gehen jetzt auf die "Peanuts" gebunkert über Liechtensteiner Treuhandgesellschaften los, machen Jagd auf sogenannte kleine Fische, Zumwinkel ist kein Grosser, und die echten Steuerverbrecher haben ihre massenhaft höheren Geldbeträge schon längst ganz woanders gebunkert.
Denn die "staatstragenden" Lobbyisten wussten mit absoluter Sicherheit schon lange vor der Staatsanwaltschaft, welche die Steuerfahndung koordiniert aus internen Kreisen, was da am Laufen in Sachen Liechtenstein ist.
Die Banker und der Fürst dort haben wohl auch schon vorher die Bauernopfer ausgemacht und die Einstellungen mit Auflagen schon lange mit der deutschen Justiz auspaldowert
Alle diesbezüglichen Medienmeldungen halte ich gelinde gesagt für Theaterdonner.
Es sei einmal in Erinnerung gerufen, dass es bis heute mit Ländern wie Australien und Neuseeland kein Auslieferungsabkommen. geschweige denn ein Rechtsabkommen bezüglich Steuerhinterziehung gibt.
Die Kanalinseln wie Guersey oder die Kaimans sind sowieso rechtliches Nienamdsland, was Kapitalerträge betrifft. Denn wer wirklich Geld verschwinden lassen will braucht nur das nötige Vitamin B und die "Waschmaschine" kann sogar in Deutschland angeworfen werden.
Über Österreich ist schnell ein Flughafen ausserhalb der EU erreicht und damit ist das Risiko mit dem Geld entdeckt zu werden ein Geringes und der "Barverkehr"
abgewickelt über Western Union an irgendeinen Vertrauensmann (n)irgendwo in der Welt ist auch von hier aus kaum zu kontrolieren.
Also lieber die kleinen Fische im Netz bevor unsere Superfahnder vom Hai verspeisst werden; typische Angsthasenpolitik, leider.
Knapp 200 Steuersünder haben 500.000.000 Euro eingezahlt.
Vielleicht hätte ich dazumal auf Mami und Papi hören sollen als sie meinten "lern was g´scheites damit aus dir mal was wird"......
Irgendwie hatten sie schon recht denn, wenn ich jetzt hochrechne wie wieviel ich monatlich verdienen müsste um in 40 Arbeitsjahren auf 2.500.000 (500Mill / 200) komme und jetzt meinen Gehaltszettel betrachte, wird mir schlecht.
Da werde ich wohl noch mit meinen Urururenkel in der Sandkiste spielen........ :-)
... nicht um die Steuernachzalungen samt Aufschlägen . Geldbußen werden nur in den Fällen verhängt , in denen an sich mögliche Strafverfahren nicht durchgeführt werden (richtet sich nach Schwere des jeweiligen Falles ) .
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