Speedboats are arranged along a jetty in Yenagoa, the capital of Nigeria's oil state of Bayelsa

Das Niger-Delta im Süd-Osten Nigerias gilt als eine der rohstoffreichsten Gegenden der Welt. Das Öl dort hat Konzerne wie Shell über viele Jahrzehnte reich gemacht. Die meisten Einwohner hingegen hatten bisher nichts vom schwarzen Gold. Sie sind Bauern, Fischer und Markthändler geblieben. Vielerorts hat das Öl den Menschen das Leben stattdessen schwer gemacht. Bauern klagen über schlechte Ernte und Krankheiten aufgrund der Umweltschmutzung und machen dafür die Rohstoffkonzerne verantwortlich. Fotograf Akintunde Akinlaye reiste im Winter des Jahres 2012 durch das Niger-Delta und hielt das Leben der Menschen am Fluss Nun fest.

Im Bild: Mit diesen Motorbooten fahren die Männer und Frauen zum Fischen. 

Bild: REUTERS

12. Februar 2013, 17:04 2013-02-12 17:04:56  © Süddeutsche.de/Reuters/ale/hgn/rus

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