Teure Luxusspeisen - nicht in Krisenzeiten: Die schwierige Wirtschaftslage macht günstiges Essen selbst für Geschäftsleute attraktiv. Davon profitiert die Fastfood-Kette McDonald's.
Sushi, Kaviar, Hummer sind out - in Krisenzeiten greifen die Deutschen zum Burger. Davon ist zumindest die Fastfood-Kette McDonald's überzeugt. Bereits im vergangenen Jahr zählte der US-Konzern zu den Krisengewinnern und die Aktie des Unternehmens zu einem der wenigen Lichtblicke im krisengeschüttelten US-Leitindex Dow Jones.
Die Fastfoodkette McDonald's profitiert von der Krise. (© Foto: ddp)
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Wachsen soll in Zukunft nicht nur der Aktienkurs, sondern das ganze Unternehmen. Die schlechte wirtschaftliche Lage hilft McDonald's dabei. "Manche Leute haben noch nie ein McDonald's-Restaurant betreten und die kommen jetzt zu uns", sagte Deutschlandchef Bane Knezevic. Die Kette will auch in diesem Jahr weiter wachsen, rund 40 neue Restaurants in Deutschland eröffnen und den Umsatz steigern. "Die Leute müssen essen", sagte Knezevic. "Gerade in der wirtschaftlichen Krise besteht eine große Chance für uns, mehr Gäste zu bekommen." Besonders Geschäftsleute wechselten aus klassischen Restaurants zum Fast Food. "Die Leute gehen immer weniger teuer essen", sagte Knezevic.
2008 konnte die Restaurantkette etwas stärker wachsen als im Vorjahr und ihren Umsatz in Deutschland um 5,1 Prozent auf rund 2,8 Milliarden Euro steigern. Auch für 2009 wird ein Plus erwartet. McDonald's hat nach Unternehmensangaben in Deutschland derzeit 1333 Restaurants und rund 58.000 Mitarbeiter. Bundesweit sollen 2000 neue Arbeitsplätze entstehen.
Erweitertes Frühstücksangebot
Deutschland ist für McDonald's der weltweit drittgrößte Markt hinter den USA und Japan. Insgesamt 942 Millionen Gäste zählten die deutschen Restaurants nach Angaben Knezevics im vergangenen Jahr. Das waren 1,6 Prozent mehr als 2007. Jeder Kunde gab im Schnitt 5,80 Euro für BigMac, Pommes und Co. aus. Die Ein-Euro-Produkte, zu denen unter anderem Hamburger, Cheeseburger und Salate zählen, seien besonders oft verkauft worden, sagte Knezevic.
Ein wichtiger Grund für das Umsatzwachstum 2008 seien auch die McCafés gewesen, von denen seit Januar 2006 bundesweit 539 entstanden sind. Umsatz- und Gästezahlen seien in diesen Kaffee-Ecken prozentual stärker gestiegen als im Burger-Kerngeschäft, sagte Knezevic. Mit den über 60-Jährigen sei in dem Bereich eine neue Kundengruppe entstanden. Der Umsatz mit Kaffee, Kuchen und kleinen Snacks soll nun ausgebaut werden. Dazu passe auch das erweiterte Frühstücksangebot, das ab März eingeführt wird, hieß es.
Über den Gewinn von McDonald's Deutschland wollte Knezevic nichts sagen. Nur soviel: "Der Profit entsprach den hohen Erwartungen." Neue Produkte, die preislich zwischen dem Ein-Euro-Burger und den "Klassikern" wie dem McChicken angesiedelt sind, sollen in diesem Jahr dafür sorgen, dass die Kasse auch weiter klingelt.
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(sueddeutsche.de/dpa/Reuters/tob/pak)
Sorgerechtsverfahren in der Kritik
..und dabei ist McD nicht einmal billig....
Die Discounter sind nicht so mein Ding und ich hab eine extrem kleine Wohnung, mit Vorrat ist da nicht viel drin.
Aber auch bei den normalen Supermärkten gibt es no-name Marken, die preislich auf Discounter-Niveau sind.
Und dann ist, wenn man keinen Vorrat halten kann und öfters einkaufen muss eben ganz wichtig, Einkaufszettel und keinen Schnick-schnack, der da nicht draufsteht.
* Finger tief in den Hals *
( genauso geht es mir mittlerweile auch beim Begriff " Manager " )
Ich kann mich elTuxo nur anschließen. McDonalds ist teuer und hat ein unglaublich schlechtes Preis-/Leistungsverhältnis.
Wer aufmerksam die Wochenanzeigen der Discounter ließt, kann auch für relativ wenig Geld gutes Essen abstauben. Es gibt z.B. immer wieder sehr gute italienische Salamis und Schinken für 2/100g und Frischwurst für sehr viel weniger Geld. Die Wurst kann man ja z.B. eingefrieren und nach und nach wieder auftauen. Wenn man jetzt noch die Pfister-Happy-Hour nutzt, kann man für wenig Geld relativ viel exzellentes Brot kaufen.
Zugegebenermaßen: Wer wirklich auf's Geld schauen muss (Hartz 4), dem wird das auch zu teuer sein. Außerdem neigen die Armen auch zu Bequemlichkeit und nehmen alles beim LIDL und anderen Angeblich-Billig-Anbietern mit.
Von Preiswert will ich ja schon gar nicht reden, da siehts ja noch viel schlimmer aus.
Man kann sein Geld wahrlich besser anlegen als in fetttriefender Massenware und Zuckerwasser.
Scheinbar schrumpft mit den Renditen auch Hirnmasse und Geschmacksnerven.
Gruß, El Tuxo