Das Land Nordrhein-Westfalen und die Sparkassenverbände müssen als Eigentümer der WestLB dem angeschlagenen Institut mit einer Milliardenspritze helfen.

Neben einem Jahresverlust für 2007 von rund einer Milliarde Euro geht die WestLB von einer Wertminderung auf das aktuelle Portfolio in Höhe von annähernd einer Milliarde Euro aus.

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Das gab die WestLB am Montagmorgen nach einer Krisensitzung der Eigentümer bekannt.

Die Eigentümer - das Land Nordrhein-Westfalen, die Landschaftsverbände und die Sparkassenverbände - würden den Jahresverlust ausgleichen und zugleich die erwarteten Belastungen aus den Bewertungsmaßnahmen tragen, teilte die Bank weiter mit. Die konkrete Ausgestaltung sowie die zeitliche Umsetzung der Kapitalmaßnahmen würden kurzfristig entschieden.

Bis in den späten Sonntagabend hatten die Eigentürmer bei der Krisensitzung über das Sanierungspaket beraten. Inwieweit es dabei Beschlüsse zu Stellenstreichungen gab, teilte die Bank zunächst nicht mit.

Angeblich stehen rund 2000 Stellen auf der Kippe, davon die Hälfte in Deutschland. Der Bankkonzern hat weltweit 5900 Mitarbeiter.

"Die Kapitalstärkung versetzt die Bank in die Lage, die anhaltend negative Entwicklung an den internationalen Kapitalmärkten aufzufangen", hieß es. Neben der Kapitalspritze pochten die Eigentümer auf eine Restrukturierung und forderten die Neuausrichtung der WestLB.

"Sie befürworten zudem die Fortsetzung der Gespräche zwischen WestLB und Helaba, um einen aktiven Beitrag zur Konsolidierung im Landesbankensektor zu leisten", hieß es in der Mitteilung.

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(sueddeutsche.de/dpa/hgn)