Das Konjunkturprogramm der Regierung kommt auch den Bürgern zugute - wenn sie ein Auto kaufen, Handwerker beschäftigen oder ihre Immobilie modernisieren.
Einen Schutzschirm will die Bundesregierung aufspannen - nicht nur für die Banken, den gibt es ja schon, sondern nun auch "für den Mittelstand und für Arbeitsplätze". Ein milliardenschweres Konjunkturprogramm soll die Wirtschaft vor dem Abrutschen in die Rezession bewahren. Neben Hilfen, die für Firmen gedacht sind (etwa Sonderabschreibungen auf Investitionen), können auch die Bürger davon profitieren - zumindest wenn sie jetzt ein Auto kaufen, Handwerker beschäftigen oder ihre Immobilie modernisieren möchten.
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Autokäufer profitieren von dem Konjunkturprogramm - beim Kauf eines umweltfreundlichen Neuwagens gibt es kräftige Steuerermäßigungen. (© Foto: dpa)
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Autofahrer
Um die krisengeschüttelte Autoindustrie zu unterstützen, müssen Käufer eines Neuwagens ein Jahr lang keine Kfz-Steuer mehr zahlen. Dies gilt ab sofort, versichern das Bundeswirtschaftschafts- und das Bundesfinanzministerium. Noch mehr können diejenigen sparen, die sich ein Auto zulegen, das bereits heute die Abgasnormen Euro-5 und Euro-6 erfüllt. Standard ist derzeit Euro-4. Für Euro-5- und Euro-6-Autos gilt die Steuerbefreiung zwei Jahre lang. Und auch für die "ab sofort", so die Regierung. Wer seinen Neuwagen also jetzt zulässt, soll von dem Steuervorteil profitieren.
Der ADAC hat eine Liste mit allen Autos zusammengestellt, die derzeit die Euro-5- oder die Euro-6-Norm erfüllen (siehe Graphik). Zu finden ist sie im Internet unter www.adac.de/steuer.
Aber Vorsicht: Die Beschlüsse der Bundesregierung müssen erst noch in Gesetzesform gegossen und vom Bundestag beschlossen werden. Bis dahin ist die Zusage der Regierung nicht mehr als eine politische Willenserklärung. In der SPD gibt es erste Bestrebungen, statt der Kfz-Steuerbefreiung für neue Autos eine "Abwrackprämie" für ältere Autos zu zahlen. Es könnte also sein, dass das Parlament am Ende eine ganz andere Lösung durchdrückt. "Wir gehen aber davon aus, dass die jetzt im Kabinett beschlossene Maßnahme umgesetzt wird", heißt es aus dem Bundeswirtschaftsministerium.
Jeder Verbraucher kann sich die Steuerersparnis selbst ausrechnen. Der Steuersatz für Euro-5- und Euro-6-Fahrzeuge entspricht dem von Euro-4-Autos: Bei Benzinern werden im Jahr pro 100 Kubikzentimeter Hubraum 6,75 Euro fällig, bei Dieselmotoren sind es 15,44 Euro.
So fällt zum Beispiel für einen neuen Golf VI 1.4, dessen 1,4 Liter großer Benziner mit 80 PS bereits die Euro-5-Norm erfüllt, eine Kfz-Steuer von 94 Euro im Jahr an. Für den Fiat 500 1.2 mit einem 69 PS starken Euro-5-Benziner werden 87 Euro fällig. Besitzer eines neuen BMW 730d, dessen 245 PS starker Turbodiesel ebenfalls die Euro-5-Norm erfüllt, zahlt 463 Euro im Jahr Steuern. Hochgerechnet auf zwei Jahre werden dem Golf-Käufer somit 188 Euro an Steuern erlassen. Der Fiat-Fahrer spart 174 Euro und der BMW-Besitzer 926 Euro.
Ohnehin hat der Gesetzgeber für 2011 eine Neuregelung der Kfz-Steuer geplant. Eigentlich wollte die Koalition bereits in diesem Jahr die Abgabe so umbauen, dass Autos, die große Mengen des Klimakillers CO2 in die Luft pusten, mehr Steuern zahlen als Autos, die wenig CO2 emittieren. Diese Neuregelung soll aber nun erst 2011 kommen - und niemand kann sagen, wie diese Reform genau aussehen wird. Und ob Autos, die heute unter dem Aspekt des Steuerbonus gekauft werden, auch bei der neuen CO2-orientierten Steuer zu den Gewinnern gehören werden. Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) kritisierte deshalb, die geplanten Steuererleichterungen für Autofahrer enthielten keine ökologischen Lenkungseffekte: "Das ist eine Finanzspritze für die Autoindustrie, die jedes Bekenntnis zum Klimaschutz ad absurdum führt."
Lesen Sie weiter, was beim Einreichen der Handwerkerrechnungen zu beachten ist.
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Linke-Vize-Chefin Wawzyniak
Da jeder normal denkernde Bundesbürger wissen muss oder soll ist, das die Politik bzw. die regierende Politik grundsätzlich das Talent haben das falsche zu tun. Was sie als das ultimative Konjunkturprogramm verkaufen ist die neueste Fassung von In die eine Tasche hinein aus der anderen Tasche heraus. Es werden hunderte Milliarden Euro den Habgierigen und Selbstsüchtigen Leuten nachgeworfen die nur sich selbst kennen und das Motto-Nach mir die Sintflut. Was im Klartext nichts anderes bedeutet, sie helfen denen die den Schaden verursacht haben und nicht die den Schaden haben.
In Bayern gibt es für eine solche Gruppierung von Menschen die Bezeichnung Gratler und die könnte in der derzeitigen Weltfinanzkrise nicht treffender sein. Wenn alle verantwort-lichen Politiker wie in diesem Fall 500 Steuermilliarden den Schuldigen hinterher werfen kann ein gesunder Mensch nur den Kopf schütteln. Die einzige richtige Reaktion wäre gewesen den kleinen Leuten mehr Geld in die Taschen zu stecken z.B in Form niedriger Steuern, angepasste Lohnnebenkosten und Mindestlöhne von denen einer in vernünftigen Massen und ohne staatliche Hilfe leben kann. Wie jeder erkennen kann und mit offenen Augen durchs leben geht ist unsere Regierung grundsätzlich gegen solche Maßnahmen. Wie naiv muß man auch sein wenn jemand wie von einer Frau Bundeskanzlerin Merkel verlangt vernünftige Lösungen zu finden. Diese Frau ist eine eingeschworene Kommunistin und war beteiligt an der Ausschlachtung der damaligen DDR und diese dann in die Knie zwangen. Unser damaliger Bundeskanzler , Herr Helmut Kohl wurde mit Lohrbeeren überschüttet als er den Staat mit den blühnden Landschaften übernahm und an denen unsere Enkel noch bluten müssen. Grundsätzlich gilt in diesem Land der Grundsatz der Politik Nim es von den kleinen Leuten und steckt es den Reichen und Millionären in den Ar...
Was nichts anderes bedeutet als das der kleine Mann mit Hilfe dieser Leute arm wird.
WWW.FAN-DEUTSCHLAND.DE
Es wird getan, als könnten die Pferde die Tränke nicht finden, stehen sie davor, dann trinken sie oder trinken nicht. Sie trinken nicht, den in das bereitgestellte Wasser wurde hineingepinkelt. Das mit dem "Können" ist hier entscheidend. Ist eine auch in der Verwaltung beliebte Spielart, es muss nicht .. aber kann. (z. B. die Vorlage von Rechnungen in der Finanzbehörde) verlangt werden oder kann erfolgen usw..
Von diesen Maßnahmen kann nicht erwartet werden, dass sie in dem befürchteten Maß angenommen werden (den Steinbrück freuts), daher sind es weder indirekte Subventionen noch indirekte Hilfen zur Arbeitsplatzerhaltung, gar Hilfen zur Wirtschaftsförderung.
Es ist nichts anderes als das Heucheln hektischer Betriebsamkeit, die weder sachkundig noch fachlich sein KANN.
Wie schön wäre es, wenn doch im Zusammenhang mit steuerlichen Änderungen auch in der Süddeutschen Zeitung FACHLEUTE zitiert würden- ich denke dabei an Steuerberater. Lohnsteuerhilfevereine sind nicht erster Ansprechpartner für steuerliche Fragen, wie ich finde- können und dürfen sie doch gar nicht allumfassend beraten. Eine entsprechende Qualifikation wie bei einem Steuerberater ist hier nicht gegeben.
Gleiches gilt für die Stiftung Warentest, die Informationen ja auch nicht aus erster Hand bezieht- davon abgesehen ist die Aussage falsch, dass den Handwerkerleistungen im ESt-Formular Zahlungsnachweise/Belege beigefügt werden muüssen; ab 2008 genügt es, wenn bestätigt wird, dass die entsprechenden Unterlagen tatsächlich vorliegen.
Jetzt subventionieren die schon wieder alten Schmarn anstatt neue Technologien auf den Markt zu bringen. Jetzt kauft sich wieder jeder de.ep einen Benziner. Und die Autobauer haben wieder eine Galgenfrist. Vor 15 Jahren meinten die Leute "Benzin ist eine Einbahnstraße". Und jetzt tun die Autobauer so als wäre das was ganz was neues.....
Subvention = Geld das Klo runter spülen
Mehr war von diesem Konjunturprogramm unter der Federfuehrung von Frau Merkel und dem genialen Herrn Steinbrueck wohl auch nicht realistisch zu erwarten gewesen. Ich befuerchte nur deren wirklichkeitsfremdes Denken geht tatsaechlich davon aus, dass diese Kindegartenmassnahmen greifen. Bei staendig steigenden Kosten und ebenso staeidig sinkenden Realloehnen sind diese Ersparnisse weniger als Peanuts Was bleibt denn letzendlich ueber von einer Handwerkerrechnung von der ich 600 Euro absetzen kann??? Ich finde dieses Konjunturprogramm ist ein Eingestaendis der Unfaehigkeit unserer Politiker und eine Demuetigung fuer Buerger .Man merkt, wie wenig Sachverstand Frau Merkel wirklich besitzt und wie hilflos sie zappelt um irgendetwas zu Wege zu bringen ! In Frankreich zum Beispiel reduziert sich die MWST. bei Renovierungen in Altbauten von 19,5 auf 5,5 % . Das spuert der Buerger sofort, dass motiviert. Oder alternativ diesen unglaublichen Solidaritaetsbeitrag streichen den wir seit 20 Jahren fuer die Instandsetzung der Heimat unserer Rose der Uckermark abfuehren muessen. Aber soviel Einsicht kann man wohl nicht erwarten...
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