Die Bundesregierung hat ihre Prognose für das Wirtschaftswachstum im kommenden Jahr auf 1,2 Prozent gesenkt. Die führenden Wirtschaftsinstitute schätzen die Zuwächse dagegen optimistischer ein.

Damit bleibt die Regierung unter den Schätzungen der führenden Wirtschaftsforschungsinstitute, die für 2009 einen Zuwachs des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 1,4 Prozent voraussagen. "Die Frühjahrsprojektion der Bundesregierung zeigt: Es geht weiter aufwärts - trotz Gegenwind", sagte Bundeswirtschaftsminister Michael Glos (CSU) am Donnerstag in Berlin..

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Für das laufende Jahr gehe die Regierung weiter von einem realen Wachstum von 1,7 Prozent aus, erklärte Glos.

Mittelfristig - von 2008 bis 2012 - geht die Regierung von einem durchschnittlichen realen Zuwachs des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von rund anderthalb Prozent im Jahr aus. Im vergangenen Jahr war die deutsche Wirtschaft um 2,5 Prozent gewachsen.

Bundeswirtschaftsminister Glos sagte, die deutsche Wirtschaft sei trotz weltweiter Risiken aber in ordentlicher Verfassung. Die Arbeitslosigkeit werde 2008 und 2009 im Schnitt bei etwa 3,2 Millionen liegen.

Die Koalition müsse bei ihren Reformen hart bleiben und die Unternehmen zur Schaffung neuer Jobs ermuntern. "Nur wenn wir Kurs halten und Flagge zeigen bei der Fortsetzung unserer Reformpolitik (...), wird uns das gelingen," sagt Glos.

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(sueddeutsche.de/dpa/AFP/Reuters/jkr/hgn)