Die Zahl der Arbeitslosen ist seit Januar saisonbedingt erstmals wieder gestiegen - ein Vorgeschmack auf das kommende Jahr.
Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist erstmals seit Januar wieder gestiegen. Wie die Bundesagentur für Arbeit (BA) am Donnerstag in Nürnberg mitteilte, legte sie im Juli um 50.000 auf 3,21 Millionen zu.
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Im kommenden Jahr wird die abflauende Konjunktur Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt zeigen. (© Foto: AP)
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Das waren 505.000 Arbeitslose weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote nahm um 0,2 Punkte auf 7,7 Prozent zu. Vor einem Jahr hatte sie noch bei 8,9 Prozent gelegen.
Noch ist der Arbeitsmarkt robust
Der Vorstandschef der Bundesagentur für Arbeit, Frank-Jürgen Weise, sagte, die Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt sei weiterhin positiv, verlaufe jedoch weniger dynamisch als vor einem Jahr. Die Arbeitslosigkeit sei saisonbereinigt zurückgegangen und die Beschäftigung wachse weiter. Auch die Nachfrage der Unternehmen nach Mitarbeitern bewege sich auf hohem Niveau.
Unter Herausrechnung der jahreszeitlich bedingten Schwankungen ist die Erwerbslosenzahl saisonbereinigt um 20.000 zurückgegangen. Von Reuters befragte Analysten hatten damit gerechnet.
Stefan Schilbe von HSBC Trinkaus sagte: "Die Zahlen entsprechen genau den Erwartungen. Der Arbeitsmarkt ist nach wie vor robust, es gibt aber erste Anzeichen, dass die Dynamik nachlässt." Das mache Sinn, weil sich die Konjunkturindikatoren seit einigen Monaten eintrübten. "Unsere Befürchtung ist, dass die Erholung in den nächsten Monaten ausläuft und wir beim Beschäftigungsaufbau Korrekturen sehen", sagte der Analyst.
Wende im kommenden Jahr
"Ob sich das in der Arbeitslosenquote niederschlägt, ist eine andere Frage, weil hier demografische Effekte eine Rolle spielen. Was die Beschäftigung angeht, läuft es in diesem Jahr noch relativ gut. Den Dreh am Arbeitsmarkt werden wir zu Beginn des kommenden Jahres sehen."
In Westdeutschland waren im Juli 2,12 Millionen Männer und Frauen ohne Beschäftigung. Das waren 47.000 mehr als im Vormonat und 330.000 weniger als vor einem Jahr. In Ostdeutschland lag die Arbeitslosenzahl im Juli bei 1,09 Millionen.
"Normaler Ferieneffekt"
Das waren 3000 mehr als im Juni und 175.000 weniger als vor zwölf Monaten. Die Arbeitslosenquote lag im Westen bei 6,4 Prozent, im Osten bei 12,8 Prozent.
Peter Meister von der BHF-Bank erklärte dies als "normaler Ferieneffekt". "Vor den Sommerferien werden Menschen entlassen, auch werden Auszubildende nicht übernommen, und mit Neueinstellungen wird bis nach dem Sommer gewartet."
Die Zahl der Erwerbstätigen stieg den Angaben der BA zufolge von Mai auf Juni um 88.000 auf mit 40,32 Millionen. Sie lag damit um 561.000 über dem Vorjahreswert. Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten nahm binnen Jahresfrist um 580.000 auf 27,43 Millionen zu.
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(sueddeutsche.de/Reuters/dpa/jkr)
Sparpaket
drehen sogar geschönte Arbeitslosen Zahlen ins Minus.
wetten, dass die aktuellen arbeitslosenzahlen für august/ september/oktober /november/dezember 2008 auch schon irgendwo bei der arbeitsagentur festgehalten sind und bei bedarf einfach nur noch abgerufen werden... ...hähähähäh
Richtig witzig ist die Aussage von " Peter Meister/ BHF-Bank":
"normaler Ferieneffekt". "Vor den Sommerferien werden Menschen entlassen, auch werden Auszubildende nicht übernommen, und mit Neueinstellungen wird bis nach dem Sommer gewartet."
Wenn er jetzt noch dazu sagt, welche Sommerferien er meint, wäre seine Aussage vielleicht hilfreich. Die Sommerferien 2008 kann er ja nicht meinen. Wenn ich mir die weltwirtschaftliche Realität anschaue, tippe ich eher auf die Zeit nach den Sommerferien 2014.
Neben der Aussage, "glaube keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast", gilt für Peter Meister noch der Spruch, "lebe in keinem Wunschtraum, den du dir nicht selbst erzeugt hast."
Und an unserern hochgelobten Hosenanzug; wenn Sie jetzt wenigstens einmal die Wahrheit aussprechen wollen, dann erklären Sie bitte den Menschen, dass der Aufschwung, der nie bei Ihnen angekommen ist, vorbei ist.
... mal geht es runter mal geht es rauf. Wer was anderes behauptet lebt im TakaTukaLand.
künftig werden da auch gezinkte schöngerechnete arbeitsmarktzahlen nicht mehr helfen, das wahre ausmass der massenarbeitslosigkeit zu verleugnen.
Paging