Die angekündigten staatlichen Hilfsmaßnahmen nähren die Hoffnung, dass die wirtschaftliche Talsohle in Deutschland womöglich schon erreicht ist.
Das vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) ermittelte Stimmungsbarometer für die konjunkturelle Entwicklung in Deutschland liegt im Dezember bei minus 45,2 Punkten - im Vergleich zum Vormonat ein Plus von 8,3 Punkten. Damit ist der Indikator, der die Erwartungen der Analysten für die Zukunft bemisst, erneut gestiegen.
Noch wachsen die deutschen Exporte - doch das Wachstum ist stark rückläufig (© Foto: AP)
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Bereits im November gab es einen leichten Aufwärtstrend. Allerdings liegt der ZEW-Index immer noch weit unter dem historischen Mittelwert von plus 26,8 Punkten.
Die leichte Verbesserung signalisiere, dass sich die Sorgen über eine weitere Verschärfung der Rezession von Mitte 2009 an in Grenzen halte, hieß es vom ZEW am Dienstag.
ZEW fordert Infrastrukturinvestitionen
Unter den Analysten herrscht laut ZEW jedoch große Unsicherheit über das konjunkturelle Muster des nächsten Jahres. Aus ihrer Sicht sind zwei Entwicklungen in den kommenden sechs Monaten denkbar: Der Tiefpunkt ist bereits erreicht und die konjunkturelle Lage stagniert auf diesem schlechten Niveau oder aber es geht noch weiter abwärts - dann aber wieder aufwärts.
"Die Bundesregierung ist gut beraten, an Stelle eines konjunkturellen Strohfeuers wie Konsumgutscheine ein Wachstumspaket beispielsweise mit Infrastrukturinvestitionen in Angriff zu nehmen", kommentierte dies ZEW-Präsident Wolfgang Franz.
Deutlich schlechter beurteilen die befragten 328 Finanzanalysten unterdessen die aktuelle konjunkturelle Lage in Deutschland. Der entsprechende Indikator rutschte im Dezember weiter ab und sank um 14,1 Punkte auf minus 64,5 Punkte.
Die Erwartungen für die gesamte Eurozone bleiben ebenfalls gespalten. Auch hier legten die Konjunkturerwartungen im Dezember etwas zu, während die Konjunkturlage erneut schlechter beurteilt wurde.
Der entsprechende Index für die Erwartungen kletterte im Vergleich zum Vormonat um 7,9 Punkte auf minus 46,1 Punkte. Der Indikator für die aktuelle Konjunkturlage im Euroraum sank hingegen um 12,3 Punkte auf minus 71,2 Punkte.
Nur noch geringes Exportwachstum
Mittlerweile schlägt die Konjunkturkrise auch auf das Wachstum der Exporte nieder. Zwar hat sich die Branche im Oktober mit einem Plus bei den Ausfuhren von 1,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr noch behauptet. Im September waren die Ausfuhren aber deutlich stärker um 7,0 Prozent gestiegen.
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Mubarak-Prozess in Ägypten
Weil von die grossen Brocken, die auf der Kippe stehen, keiner ins Tal abgegangen ist über die letzten Tage.
Welche der fundamental kranken Methoden des weltweiten Wirtschaftens wurden denn schon durch gesündere ersetzt? Die alten Helden der Fantasierenditen hängen fast überall noch am Steuerrad.
Dioe Finanzkrise wurde auch mindestens 10 mal für beendet erklärt, bevor sie richtig ausgebrochen ist.
Deshalb glaube ich nicht,daß es im nächsten Jahr aufwärts geht. Zumal keine fundamentalen Daten dafür sprechen. Auch das angeblich billige Benzin hat nur seinen Normalpreis auf hohem Niveau gefunden.
Erfreulich ist lediglich, daß die größten Spekulationsblasen auf den Rohstoffmärkten vorläufig geplatzt sind. Aber für einen echten Aufschwung ist das viel zu wenig.
als Ausländer in Deutschland, würde ich sagen, hilft euch selbst so hilft ihr die deutsche Wirtschaft, also Deutsche Produkten kaufen, Ferien machen in Deutschland, behält unser Geld im Hause Deutschland, lass die Euro nur rollen in unserer Land, schützt den Mittelstand!
Trotz allen Gejammers und aller Drohungen mit Konjunktureinbrüchen, kaufen die Menschen Weihnachtsgeschenke und sehen optimistisch in die Zukunft.
Wie am 08.12. im MDR zu hören war, legen die Käufer in diesem Jahr etwas mehr wert auf Qualität. Dadurch wird der Warenimport gedrosselt. Ergebnis: Der Einzelhandel ist mit den Umsätzen zufrieden. Inländische Produkte finden ihren Käufer.
Die prognostizierten Konjunktureinbrüche treffen das Gros der Bevölkerung nicht, da diese Menschen sich keine Luftblasen zu Horrorpreisen leisten konnten und demzufolge an den virtuellen Verlusten auch nicht teilzunehmen brauchten. Ausserdem haben einige Gewerkschaften reale Lohnsteigerungen für die Masse erreicht.
Die Überhitzung ist einer Stabilität gewichen, was dem Namen nach die Konservativen froh machen müsste. Warum sind Konsolidierung und Normalität eigentlich so furchtbar?