Die deutschen Unternehmen schauen wieder zuversichtlicher in die Zukunft, doch ein Ende der Talfahrt sehen die Forscher des Ifo-Instituts noch nicht.
Wer fällt - und sei es noch so tief - kommt irgendwann unten an. Dann geht es nicht mehr weiter abwärts. Die deutsche Wirtschaft ist in so einer Situation, zumindest scheint sie dem Boden nahe zu sein. Im Rekordtempo ging es in den vergangenen Monaten abwärts. Inzwischen jedoch sendet die Wirtschaft langsam neue Positiv-Signale aus.
Container am Hamburger Hafen: Der Ifo-Index zeigt, dass die Unternehmen wieder zuversichtlicher sind. (© Foto: AP)
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Der Geschäftsklimaindex des Ifo-Institut ist ein solches Positivzeichen. Das Konjunkturbarometer hat sich im April deutlich aufgehellt. Von 82,2 Punkten im Vormonat stieg der Index auf 83,7 Zähler, teilte das Ifo Institut für Wirtschaftsforschung mit. Sowohl die Einschätzungen zur gegenwärtigen Geschäftslage als auch die Zukunftserwartungen der rund 7000 befragten Unternehmen fielen besser aus als im Vormonat. "Der schärfste Rückgang dürfte, wenn keine weiteren Risiken in den nächsten Monaten auftreten, wohl hinter uns liegen", sagte Ifo-Konjunkturexperte Klaus Abberger.
"Wir sind sehr tief gefallen"
Das Barometer gilt als wichtigster Frühindikator der deutschen Wirtschaft. Viele Experten hatten trotz düsterer Konjunkturprognosen bereits damit gerechnet, dass sich das Geschäftsklima nach zwei Rückgängen in den Vormonaten wieder etwas verbessert, doch hatten sie einen geringeren Anstieg prognostiziert. Vor allem ihre Zukunftsaussichten schätzten die Unternehmen im April besser ein. Der entsprechende Index legte von 81,6 auf 83,9 Punkte zu. Der Index für die derzeitige Geschäftslage stieg von 82,7 auf 83,6 Punkte.
Von einer Trendwende wollen die Konjunkturforscher jedoch noch nicht sprechen. "Wir sind aber schon sehr tief gefallen", sagte Abberger. Die Firmen hofften jedenfalls, dass bald der Boden in der Rezession gefunden sei.
Die führenden deutschen Forschungsinstitute sehen für dieses Jahr ein Schrumpfen der deutschen Wirtschaft um sechs Prozent. Der Internationale Währungsfonds rechnet mit einem Einbruch um 5,6 Prozent.
(sueddeutsche.de/dpa/Reuters/tob/mel)
das heißt, in den kommenden 3 Monaten nimmt das Minus monatlich nur um 1 Prozent zu und danach wirds dann euphorisch bei 0,5 Prozent versickern.
Zur Wahl im September jubelt dann Ifo-Sinn " wir haben die 10 Prozent Minusschranke nicht überschritten, wieder ein Beweis, dass Konjunkturprogramme nicht nötig waren. Wenn jetzt die Durchschnittslöhne um 20 Prozent schrumpfen, dann geht es wieder aufwärts mit den Unternehmergewinnen. Und wir alle wissen ja aus uralten Lehrbüchern: Unternehmergewinne von heute sind die Investitionen von morgen und Wohlstand von übermorgen." Manchmal.
wenn die Stimmung sich nicht jetzt endlich "aufhellen" würde, dann kämen wir am Ende des Jahres ja bei 12-13% Minuswchstum raus. Defacto muss es jetzt "aufwärts" gehen, damit wir die 6% halten können...
Wozu wir ein ufo-Institut brauchen, konnte mir leider niemand erklären...
Vermutlich überraschen wenig..
Ich habe meine Frau vor einigen Tagen gesagt, dass wenn das Info-Institut sagt, dass der Abschwung für 2009 7% ist, dass es ein 50% Wahrscheinlichkiet gibt, dass es besser wird.
Paging