Der Müllunternehmer und die "schwarzen Kassen": Hellmut Trienekens ist in Köln zu einer zweijährigen Bewährungsstrafe verurteilt worden.
Der ehemalige Müllunternehmer Hellmut Trienekens ist am Dienstag vom Kölner Landgericht wegen zu zwei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt worden, weil er mehrere Millionen Euro in schwarzen Kassen angelegt haben soll.
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Hellmut Trienekens (Archivbild von 2004) erhält vom Kölner Landgericht eine Bewährungsstrafe. (© Foto: dpa)
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Gleichzeitig entschied das Gericht, dass der 72-Jährige eine Geldstrafe von gut einer Million Euro und eine Bewährungsauflage in gleicher Höhe an die Staatskasse zahlen muss.
Die Staatsanwaltschaft hatte ihn angeklagt, weil er von 1996 bis 2002 umgerechnet 7,3 Millionen Euro mittels fingierter Rechnungen an Schweizer Tochterfirmen seines Konzerns gelenkt haben soll. Die Summe sei in "schwarze Kassen" geflossen, aus denen Schmiergelder gezahlt wurden. Trienekens, der zu den Hauptfiguren im Kölner Müll- und Parteispendenskandal von 2002 gehört, hatte gestanden.
Der Aussage von Trienekens war eine Übereinkunft mit anderen Beteiligten des Prozesses vorangegangen. Mit dem Urteil rechnet das Gericht Trienekens an, dass das Teilgeständnis den auf 66 Verhandlungstage angesetzten Prozess stark abkürzte.
Aufgrund der schlechten gesundheitlichen Verfassung des Angeklagten konnte nur drei Stunden am Tag verhandelt werden.
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- Korruptionsskandal Der Landschaftspfleger 26.02.2010
(dpa/gba/woja)
Gysi und Lafontaine beim Linke-Parteitag
"Die Kleinen hängt man, die Grossen lässt man laufen!"
Oder meinetwegen auch
"GELD regiert die Welt!"
Wie wärs, im Anschluss an das posting von Kraftwerker noch mit dem Spruch
"Pack schlägt sich, Pack verträgt sich"?
Wer glaubt in den Gemeinden gehe es nach recht und Gesetz zu bei Ausschreibungen der ist in der Tat naiv. Im Koelner Raum geht ohne Bestechung und Betrug gar nichts,das hat Tradition dort. Nun die kleinen haengt man und die grossen bekommen eine Bewaehrungsstrafe die sie aus der Portokasse bezahlen koennen. Am Wochenende trift man sich auf einer gemeinsamen Feier wieder die Anklaeger,Richter ,Verteidiger und die lieben Kommunalpolitiker und machen eine Sause. Man denke nur an den U-Bahn Bau,die Zeche zahlen die Buerger allesammt,nur die Grossen verdienen da wieder dabei,wie gehabt.
Hier kommste ja für nix miehr in den Knast..
Ich Frage mich, wo diese schwarzen Kassen zum Einsatz kammen. Dies würde viel wichtiger sein, als hier nur den Hr. Trienekens abzuurteilen. Den es gibt definitiv keine Branche, in der mehr Korruption zu finden ist, als in der Entsorgungsbranche.
"Hellmut Trienekens ist in Köln zu einer zweijährigen Bewährungsstrafe verurteilt worden."
Ja naklar! Solch ein ehrenwerter "Leistungsträger" kann natürlich nicht wie der gemeine Schwarzfahrer in den Bau gesteckt werden. Der bekommt eine symbolische Strafe. So wie unser Leistungsträger Zumwinkel.
Zufällig sind diese "Strafen" immer ganz kanpp unter Knast. Seltsam.
Deutschland = Klassenjustiz
Paging