Eon, RWE, Vattenfall Europe und EnBW in Bedrängnis: Energiepolitiker von Union und FDP wollen den Konzernen den Einfluss auf ihre Stromnetze nehmen.
Die Koalition wolle "die deutschen Übertragungsnetze in einer unabhängigen und kapitalmarktfähigen Netzgesellschaft zusammenführen", heißt es nach Informationen der Süddeutschen Zeitung im Abschlusspapier der Koalitions-Arbeitsgruppe Wirtschaft.
Kommt mit der neuen Regierung auch eine bereits früher angedachte "Netz AG"? (© Foto: ddp)
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Eine solche "Netz AG" hatte schon die Vorgänger-Koalition erwogen, aber nicht durchgesetzt.
Damit würden die vier großen Energiekonzerne Eon, RWE, Vattenfall Europe und EnBW ihren Einfluss auf das jeweilige Übertragungsnetz verlieren. Auch wäre Deutschland nicht länger in vier Regelzonen aufgeteilt. In jeder dieser Zonen wird gesondert die Stabilität der Stromversorgung gesichert. De facto ließe sich das auch in einem Netz machen.
Ob die Konzerne an der Netzgesellschaft beteiligt sein dürfen, geht aus dem Papier nicht klar hervor.
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(SZ vom 17./18.10.2009/mel)
Linke-Parteitag in Göttingen
Zitat:"Eon, RWE, Vattenfall Europe und EnBW in Bedrängnis: Energiepolitiker von Union und FDP wollen den Konzernen den Einfluss auf ihre Stromnetze nehmen."
Die Lobbyisten werden das schon zu verhindern wissen. Schliesslich handelt es sich bei den Betroffenen ja um treue Parteispender.