Manche Urlaubsangebote sind buchstäblich auf Sand gebaut, das gilt aber auch für das eigene Ersparte: Jeder Dritte wäre nach nur elf Tagen pleite.
Elf Tage bis zur Pleite
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Wie lange reicht das Ersparte? Klicken Sie auf die Tabelle, um sie zu vergrößern.(Tabelle: Dailymail) (© Screenshot: sueddeutsche.de)
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36 Prozent der Briten wären, wie eine aktuelle Studie herausfand, bereits nach elf Tagen ohne Einkommen völlig pleite. Die Daily Mail berichtet, dass die finanziellen Reserven bei vielen noch nicht einmal für die ersten 14 Tage ausreichen. Auf die Situation, ihren Job zu verlieren oder aus gesundheitlichen Gründen nicht arbeiten zu können, seien viele nicht eingerichtet.
In der Studie der Yorkshire Building Society wurden die monatlichen Ausgaben von 2000 Personen mit ihren Sparguthaben verglichen. Im Schnitt lagen 2474 Pfund auf den Sparbüchern - bei durchschnittlichen monatlichen Ausgaben von 1445 Pfund.
Die Rücklagen würden im Durchschnitt also gerade einmal für 52 Tage ausreichen. Danach drohe die Pleite. Der finanzielle "Drahtseilakt" habe mehrere Ursachen: Steigende Lebenshaltungskosten ließen keinen Spielraum für Rücklagen, Frauen seien zudem von dem Problem stärker betroffen als Männer.
Und auch die traditionelle Absicherung in Form von Besitz und Immobilien funktioniere heutzutage nicht mehr wie früher. Nur ein Teil der Häuser, die angeboten würden, fänden sofort und zum geforderten Preis einen Käufer. Das Resümee: Die meisten seien besser auf ihren Tod als auf eine eventuelle Berufsunfähigkeit vorbereitet - dank ihrer Lebensversicherung.
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Streit um Parteispitze bei der Linken
Verehrte Frau Pausch,
Ihre Aussage ist doch reiner Populismus. Natürlich wird es zu Problemen kommen, wenn das Einkommen plötzlich wegfällt. Dagegen kann man sich ja leicht mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung schützen.
Die Engländer sparen weniger als die Deutschen, das wirkt sich in erster Linie durch eine höhere Geldumlaufgeschwindigkeit positiv auf die Wirtschaft aus.
Die Deutschen täten auch gut daran, mit weniger Zukunftsangst durch das Leben zu gehen und die Sparquote zu senken.
Das Glas ist halb voll!
Weit haben wir´s gebracht. Armut und Existenzprobleme sind skurril...
Warum genau nochmal firmiert diese Meldung unter "skurille News"? Für das benannte Phänomen gibt es einen Begriff, und zwar "Armut". Wenn ich mich recht entsinne, gab es in den vergangenen Monaten auch in der SZ ziemlich viele Artikel zu dem Thema ...
Frauen sind von dem Problem haeufiger betroffen als Meanner? Das wundert mich jetzt aber ;-)