Von Renate Heilmeier

Zwei in einem: Partnersuche und wohltätiges Engagement ist in Australien gleichzeitig möglich. Auch wie man die neue Bekanntschaft mit selbstgerolltem Sushi beeindruckt, zeigt der Klick-Blick.

Noch offen: 63 Cent

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Bürokratischer Umgang mit Restschulden: Nach Jahren kam eine Zahlungsaufforderung über 63 Cent. (© Screenshot: sueddeutsche.de)

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Im amerikanischen Bundesstaat South Carolina hat eine Frau eine gerichtliche Vorladung erhalten, weil sie der Kommune einen Betrag von 63 Dollar-Cent schuldig geblieben war.

Ein Familiengericht entdeckte den Fehlbetrag, als es auf ein neues Computersystem umstellte - und schickte der 45-jährigen Kathleen Threatt ein Schreiben, dass sie der Kommune 0,63 Dollar schulde - für eine Kinderbeihilfe, die sie als Mutter mehr als ein Jahrzehnt zuvor bezogen hatte.

Nach einem Bericht von wusa9.com musste Mrs. Threatt nicht nur über den Betrag lachen, sondern auch über den Zeitpunkt der Forderung: Ihre Kinder seien inzwischen längst erwachsen und hätten eigene Kinder: "Mein Problem ist die Vergeudung von Ressourcen, die hier betrieben wird. Das ist verrückt."

Vor zwölf Jahren kam ein Bescheid, dass alle Rückzahlungen beglichen seien. Nun wurden Verwaltung und Gericht wegen ein paar Cent wieder aktiv. Ein zuständiger Beamter kommentiert: "Es ist eine Verschwendung, aber das ist leider ein Teil unserer Arbeit."

Lesen Sie auf der nächsten Seite über unverschämt teure Pizzen.

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