Erstmals in der Unternehmensgeschichte verliert Starbucks Kunden - die Preise sind offenbar zu hoch.

Erstmals in seiner Geschichte hat Starbucks einen Rückgang der Kundenzahl verzeichnet. Schuld daran ist offenbar eine Erhöhung der Preise. Nach Bekanntwerden des Quartalsberichts am Donnerstag fielen deshalb die Aktien des Kaffeehaus-Konzerns um fast neun Prozent auf unter 22 Dollar.

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Den Gewinnen hat der Kundenrückgang nicht geschadet: Der Überschuss kletterte im vierten Quartal um mehr als ein Drittel auf 158,5 Millionen Dollar. Der Umsatz stieg um gut ein Viertel auf 2,33 Milliarden Dollar, teilte Starbucks am Donnerstagabend in Seattle mit.

Der Grund für die Zugewinne ist - neben den höheren Preisen - die Eröffnung neuer Filialen. Im abgeschlossenen Geschäftsjahr eröffnete Starbucks mehr als 2500 neue Läden - knapp ein Drittel davon außerhalb der USA.

Dieses Tempo solle auch im laufenden neuen Geschäftsjahr beibehalten werden, kündigte Unternehmenschef Jim Donald an. Die Kehrseite der raschen Expansion: Die neuen Shops machen den bestehenden Geschäften Konkurrenz.

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(dpa/rtr/bpr/hgn)