Beim IWF wächst der Optimismus - er prognostiziert für die deutsche Wirtschaft 2010 ein leichtes Plus. Die Arbeitslosigkeit werde aber dennoch steigen.
Der Internationale Währungsfonds (IWF) geht einem Magazinbericht zufolge nicht mehr von einem Schrumpfen der deutschen Wirtschaft im kommenden Jahr aus.
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Baustelle in Berlin: Die weitere Konjunkturentwicklung liegt im Schatten. (© Foto: ddp)
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Die IWF-Ökonomen erwarteten, dass die Wirtschaftsleistung im Jahr 2010 um 0,3 Prozent zulege, heißt es in einem Bericht des Spiegel.
In diesem Jahr geht der Fonds jedoch von einem Schrumpfen des Bruttoinlandsproduktes um 5,3 Prozent aus. Bis zur Veröffentlichung des Weltwirtschaftsausblicks im Oktober könnten sich diese Zahlen jedoch noch marginal ändern, heißt es in dem Bericht weiter.
Bisher Rückgang erwartet
Bislang war der IWF davon ausgegangen, dass die deutsche Wirtschaft auch im kommenden Jahr schrumpft.
Das geringe Wachstum wird den IWF-Ökonomen zufolge jedoch einen starken Anstieg der Arbeitslosigkeit nicht verhindern, wie es in dem Bericht weiter heißt. Die Arbeitslosenquote werde dem fertiggestellten Entwurf für den Weltwirtschaftsausblick zufolge von durchschnittlich acht Prozent in diesem Jahr auf 10,7 Prozent steigen.
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(sueddeutsche.de/pak/Reuters/tob)
Umstrittenes Anti-Piraterie-Abkommen
Ne, für solche Prognosen braucht es doch keine 'Fachleute'. Die letzten Jahre zeigten schon, daß die Unternehmen, und mit ihnen die fiskal bewertete Wirtschaftskraft, gewinnen, wenn die Unternehmen Mitarbeiter rausschmeißen. Und nun, da die Unternehmen nicht einmal mehr mit Widerstand der Bürger und Krokodilstränen der Politiker rechnen müssen, entlassen sie noch mehr Menschen mit dem ultimativen Argument: Entlassung um des Entlassens Willen. Natürlich steigt damit die Rendite.
Aber sicher werden durch Kurzarbeit die Arbeitsplätze gerettet. Aber nur bis zum 27.09.2009. Nach der Wahl fällt dann der Hammer.
Ach, Sie dachten, die Rettung sei dauerhaft? Also wirklich, was Sie immer glauben. Ts, ts, ts ... direkt unverschämt!
Wie war das gleich nochmal? Hatte die Kanzlerin uns nicht durch die brilliante Idee der Kurzarbeit vor Arbeitslosigkeit gerettet? Oder war das wieder nur eine Milchmädchenrechnung wie das russische Opelgeschäft? Wenn alles kurz arbeitet, wird bekanntlich auch weniger produziert, die Lohnstückkosten steigen und die Produktivität ist im Eimer. Wo kommen dann die Steuergelder her, um die Kurzarbeit zu finanzieren?
...das haben Sie richtig verstanden. 0,3% ist der erste Schritt nach aus der Grube raus... in einem Jahr! Dann noch weitere 5% und wir sind wieder auf dem Niveau von 2008. Es wird Zeit dass man mal die Realität wahrnimmt!
... Stufe auf der Leiter in der 5 - 6 %- Grube , in die die Wirtschaft gefallen ist . Oder habe ich das falsch verstanden ?
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