Durch eine Vergrößerung der Mitgliedszahl will die 1961 gegründete Organisation, die sich vor allem als Ratgeber versteht, auch den eigenen Bedeutungsverlust bekämpfen. Denn vor zwei Jahrzehnten waren auf die OECD-Staaten noch etwa 80 Prozent des gesamten Welthandels entfallen, heute sind es nur noch 60 Prozent.
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Chile hat als erstes südamerikanisches Land bereits in der vorigen Woche seinen Beitritt besiegelt, mit Russland werden sich die Verhandlungen hinziehen. Aber auch Israel hat noch Probleme zu lösen, von denen einige sehr spezifischer Art sind.
Mängel bei der Korruption
Ein nun in Jerusalem übergebener OECD-Bericht zur sozialen Lage bemängelt zunächst die krass ungleiche Verteilung des Reichtums in Israel. Jeder fünfte der knapp 7,5 Millionen Einwohner lebt unterhalb der Armutsgrenze, und diese Problemgruppe besteht hauptsächlich aus israelischen Arabern und ultra-orthodoxen Juden. Hier fordert die OECD deutliche Verbesserungen.
Zudem sieht die Organisation noch manche Mängel bei der Korruptionsbekämpfung. Bis hin zum früheren Premierminister Ehud Olmert müssen sich immer wieder israelische Politiker wegen Durchstechereien vor Gericht verantworten. Vor allem die Rüstungsindustrie wird von der OECD in einer gefährlichen Grauzone gesehen, weil dort die Offenlegung von Vergehen in den Medien durch die Militärzensur verhindert wird.
Innenpolitischer Sprengstoff
Schließlich fordert die Organisation von Israel noch Veränderungen in einem politisch höchst sensiblen Bereich: Offizielle Statistiken sollen sich nur auf Erhebungen innerhalb der Grenzen von 1967 beziehen. Herausgerechnet werden müssen dann also nicht nur die Siedlungen im Westjordanland, sondern auch die annektierten Golan-Höhen und Ost-Jerusalem. Innenpolitisch birgt das für Israel Sprengstoff, doch Berichten zufolge hatte unter anderem Großbritannien dies zur Aufnahmebedingung gemacht.
Von Beginn an herrschten Bedenken, dass Israels Beitritt den Palästina-Konflikt in die Organisation hineintragen und zu einer unerwünschten Politisierung führen werde. Gegner hat Israel in dem westlich geprägten Klub zwar nicht zu gewärtigen, aber durchaus Kritiker wie zum Beispiel die Türkei - und jedes Mitglied kann Neuaufnahmen per Veto verhindern.
Ein erster Protestruf kam allerdings nun aus Jerusalem selbst: Der arabische Knesset-Abgeordnete Ahmed Tibi forderte Gurria auf, Israel wegen der Behandlung der arabischen Minderheit die Aufnahme zu verweigern.
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(SZ vom 21.01.2010/mikö)
Mubarak-Prozess in Ägypten
Weil seit langem
- ATOM- Macht
und demzufolge
- Viertstärkse Militärmacht weltweit
gehört dieses kleine Land seit längerem zum Club der -nur scheinbar- Grossen!
DENN wirklich GROSS, weil unangreifbar, sind nur ATOM-Mächte!
Die Anderen, wie Deutschland, sind machtpolitisch betrachtet Habenichtse, höchstens gut genug, ATOM-Mächten wie eben Israel finanziell "unter die Arme zu greifen"!
So gesehen gehört die kleinste Grossmacht ISRAEL selbstverstsändlich auch in die NATO und, weshalb eigentlich nicht, auch in die extrem heterogene EU!
Frau Merkel, die engste Freundin jeder israelischen Regierung, wird gewiss alles daran setzen, ISRAEL alle Türen zu öffnen!
DAS kann man von einer derart engen Freundin schliesslich auch erwarten!
Herr Peres darf sowas sagen. Aber wehe die Bemerkung wäre von anderer Seite gekommen........................
"Präsident Peres sieht in der OECD vor allem die Chance, ein "anderes Gesicht" des jüdischen Staats zu zeigen..."
Es war den Israelischen Regierungen in den letzten 6 Jahrzehnten herzlich egal, was die Welt von ihnen gehalten hat. Sonst hätten sie das Völkerrecht doch wohl mehr respektiert.
Gaza war nur das letzte und eindrücklichste Beispiel.
der Kinder mit Phosphorbomben beglückt der alles machen darf was er will soll in die OECD ? Wunderbar da sieht man wie verlogen und korrupt diese Welt geworden ist !!!
Israel will Weltmacht werden ? Israel ist die Weltmacht,es kann tun und lassen was es will,es bekommt alles,aber auch alles was es haben moechte zum 0 Tartif. Wie Barbara23:@,schon sagte die Humanitaeren Gesetze auf der Welt zaehlen nicht,Israel hat Weltweit groees fuersprecher,die AIPECK sie sagt im Wetsen wo es lang geht und alle haben zu kuschen,auch die grosse Kanzlerin kann das perfeckt. Israel sollte erst mal seine Belange regeln und sich den Sitten und Gesetzen der Staatengemeinschaften anpassen und nicht dicktieren was sein sollte. Na da gibt es aber noch sehr viel zu tun.
Paging