Israel wird im Sommer vorraussichtlich in die OECD aufgenommen - ein Erfolg für die Regierung, die "Weltmacht" werden will. Der Weg dorthin birgt allerdings innenpolitischen Sprengstoff.
Israel soll noch in diesem Jahr Mitglied in der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) werden. Der Aufnahmeprozess verlaufe glatt, sagte OECD-Generalsekretär Angel Gurria nun in Jerusalem. "Wenn es im Juni nicht klappt, wird es im Juli sein, aber es wird passieren."
Israelis in Superman-Kostümen beim Purimfest in Tel Aviv: Die Aufnahme in den Klub der Industriestaaten soll dem Land den Aufstieg zu einer "technologischen Weltmacht" ermöglichen. (© Symbolbild: AP)
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Die israelische Regierung sieht sich damit fast am Ziel eines sehr weiten Weges. Denn die Mitgliedschaft in dem Klub der bislang 31 Industriestaaten war lange angestrebt worden und hat für das Land nicht nur wirtschaftliche, sondern auch politische Bedeutung.
Das "andere Gesicht"
Entsprechend aufwendig wird Gurria bei seinem zweitägigen Besuch in Jerusalem hofiert. Neben seinen Gesprächen mit den Fachministern wurde er auch von Präsident Schimon Peres und von Premierminister Benjamin Netanjahu empfangen.
Präsident Peres sieht in der OECD vor allem die Chance, ein "anderes Gesicht" des jüdischen Staats zu zeigen, erklärte er bei seinem Treffen mit Gurria. Bei internationalen Organisationen steht Israel oft wegen seiner Besatzungspolitik in den Palästinenser-Gebieten am Pranger, hier aber könnte es sich als innovatives Land und Hochtechnologie-Standort präsentieren.
Regierungschef Netanjahu sagte, Israels Ziel sei es, durch eine OECD-Mitgliedschaft zu einer "regionalen Wirtschaftsmacht und technologischen Weltmacht" zu werden. Das Land hat vor allem in der Hightech-Branche in den vergangenen Jahren einen rasanten Aufstieg erlebt und auch die Weltwirtschaftskrise besser überstanden als die meisten anderen Staaten.
Langes Drängen
2009 verlief besser als erwartet wurde. Für 2010 rechnet die OECD mit einem Wirtschaftswachstum von drei Prozent. Die Arbeitslosenquote beträgt 8,1 Prozent, die Inflationsrate 3,0 Prozent. Das Bruttoinlandsprodukt liegt mit 24000 Dollar pro Kopf höher als in manchen EU-Staaten.
Die OECD hatte Israel nach langem Drängen aus Jerusalem vor knapp drei Jahren zu Beitrittsgesprächen eingeladen - zusammen mit Chile, Lettland, Slowenien und Russland. Als Aufnahmekriterien gelten marktwirtschaftliche und demokratische Strukturen sowie ein fairer Wettbewerb.
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Unnütze Hygienemaßnahmen
Weil seit langem
- ATOM- Macht
und demzufolge
- Viertstärkse Militärmacht weltweit
gehört dieses kleine Land seit längerem zum Club der -nur scheinbar- Grossen!
DENN wirklich GROSS, weil unangreifbar, sind nur ATOM-Mächte!
Die Anderen, wie Deutschland, sind machtpolitisch betrachtet Habenichtse, höchstens gut genug, ATOM-Mächten wie eben Israel finanziell "unter die Arme zu greifen"!
So gesehen gehört die kleinste Grossmacht ISRAEL selbstverstsändlich auch in die NATO und, weshalb eigentlich nicht, auch in die extrem heterogene EU!
Frau Merkel, die engste Freundin jeder israelischen Regierung, wird gewiss alles daran setzen, ISRAEL alle Türen zu öffnen!
DAS kann man von einer derart engen Freundin schliesslich auch erwarten!
Herr Peres darf sowas sagen. Aber wehe die Bemerkung wäre von anderer Seite gekommen........................
"Präsident Peres sieht in der OECD vor allem die Chance, ein "anderes Gesicht" des jüdischen Staats zu zeigen..."
Es war den Israelischen Regierungen in den letzten 6 Jahrzehnten herzlich egal, was die Welt von ihnen gehalten hat. Sonst hätten sie das Völkerrecht doch wohl mehr respektiert.
Gaza war nur das letzte und eindrücklichste Beispiel.
der Kinder mit Phosphorbomben beglückt der alles machen darf was er will soll in die OECD ? Wunderbar da sieht man wie verlogen und korrupt diese Welt geworden ist !!!
Israel will Weltmacht werden ? Israel ist die Weltmacht,es kann tun und lassen was es will,es bekommt alles,aber auch alles was es haben moechte zum 0 Tartif. Wie Barbara23:@,schon sagte die Humanitaeren Gesetze auf der Welt zaehlen nicht,Israel hat Weltweit groees fuersprecher,die AIPECK sie sagt im Wetsen wo es lang geht und alle haben zu kuschen,auch die grosse Kanzlerin kann das perfeckt. Israel sollte erst mal seine Belange regeln und sich den Sitten und Gesetzen der Staatengemeinschaften anpassen und nicht dicktieren was sein sollte. Na da gibt es aber noch sehr viel zu tun.
Paging