Die Telekom zahlt fünf Millionen an eine gemeinnützige Organisation und hat damit vorläufig Ruhe. Ein Mammutverfahren läuft jedoch noch.
Ein beteiligtes Wirtschaftsprüfungsunternehmen zahle zudem weitere 250.000 Euro, berichtete der Sprecher der Staatsanwaltschaft Friedrich Apostel.
Fahnen vor der Telekom-Zentrale in Bonn. (© Foto: dpa)
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Außerdem müssen zwei Telekom-Manager und vier Manager des Wirtschaftsprüfungsunternehmens Beträge zwischen 20.000 und 250.000 Euro an die Staatskasse zahlen. Damit endete ein jahrelanges Ermittlungsverfahren.
Massive Wertberichtigungen
Anleger hatten der Telekom vorgeworfen, ihr Immobilienvermögen im Prospekt zum Börsengang zu hoch bewertet zu haben. Die Telekom hatte den Wert ihrer Immobilien 2001 selbst um knapp 3 Milliarden Euro nach unten korrigiert.
Bereits im Mai hatte die Staatsanwaltschaft Teile ihrer Ermittlungen eingestellt - unter anderem das Verfahren gegen den früheren Telekom-Vorstandsvorsitzenden Ron Sommer.
Unabhängig von den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Bonn läuft vor dem Landgericht in Frankfurt am Main derzeit noch ein beispielloses Mammutverfahren, in dem mehr als 15.000 Anleger von der Telekom Schadenersatz verlangen.
(sueddeutsche.de/AP)
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