Vor allem für die kommenden Monate sind die Unternehmen wieder etwas pessimistischer.
Der Geschäftsklimaindex sei von 105,6 Punkten im Vormonat auf 105,0 Punkte zurückgegangen, teilte das ifo Institut für Wirtschaftsforschung am Donnerstag in München mit.
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Damit traf das Konjunkturbarometer etwa die Erwartungen der Experten. Verantwortlich für den Rückgang waren die weniger optimistischen Erwartungen der Unternehmen für die kommenden Monate.
Zweiter Rückgang in Folge
Dagegen blieben die Einschätzungen zur gegenwärtigen Geschäftslage unverändert positiv. Die deutsche Wirtschaft sei damit weiter in einer guten konjunkturellen Verfassung, erklärte das Institut.
Es ist der zweite Rückgang des ifo-Index in Folge, nachdem die Hochstimmung in der deutschen Wirtschaft bereits im Juli einen Dämpfer erhalten hatte.
Erst ab drei Rückgängen oder Anstiegen des ifo-Index sieht das Institut aber traditionell eine Trendwende. Im August ging der Index für die Geschäftsaussichten für die kommenden sechs Monate von 102,6 auf 101,5 Punkte zurück.
Der Lage-Index, der die Einschätzungen zur aktuellen Situation abbildet, verharrte dagegen bei 108,6 Punkten. Monatlich befragt das ifo Institut rund 7000 Unternehmen. Der ifo-Index gilt als wichtigster Frühindikator der deutschen Wirtschaft.
(sueddeutsche.de/dpa)
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