Abgeschwächtes Wachstum bei Hugo Boss: Der börsennotierte Modekonzern knabbert noch an seiner Neuverschuldung zur Eroberung neuer Märkte.
Hugo Boss rechnet 2008 mit einem abgeschwächten Umsatz- und Ergebniszuwachs. Der Modekonzern peile für das kommende Jahr ein Umsatzwachstum von währungsbereinigt sechs bis acht Prozent an und einen Anstieg des Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) vor Einmaleffekten um acht bis zehn Prozent, kündigte Finanzvorstand Joachim Reinhardt in Metzingen an.
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Damit bleibt Hugo Boss unter den Erwartungen des vergangenen Jahres zurück. 2007 war das Ebit im Vergleich zu 2006 um 19 Prozent auf 220 Millionen Euro geklettert, der Umsatz legte währungsbereinigt um zwölf Prozent auf mehr als 1,6 Milliarden Euro zu.
Ausbau der Aktivitäten in China
Die Konzernführung sei sich mit dem Investor Permira, der den Bekleidungshersteller im vergangenen Jahr übernommen hatte, über die strategischen Ziele einig: Danach soll das Wachstum in Asien, vor allem in China, vorangetrieben werden. Auf dem chinesischen Markt stieg der Umsatz bereits im vergangenen Jahr im Vergleich zu 2006 um 22 Prozent auf über 41 Millionen Euro.
Außerdem soll der eigene Einzelhandel um rund 60 Geschäfte ausgebaut werden. Ende 2007 hatte Hugo Boss knapp 290 eigene Geschäfte betrieben. Zu den gemeinsamen Zielen von Unternehmen und Permira zählt nach Reinhardts Worten auch ein effizienterer Kapitaleinsatz.
Zur Finanzstrategie des Unternehmens gehöre auch ein Konsortialkredit mit einem Rahmen von 750 Millionen Euro und einer Laufzeit von fünf Jahren, den ein internationales Bankenkonsortium Hugo Boss bereits zugesagt habe. Zusätzlich gebe es eine Erhöhungsoption für Zukäufe. Der Bekleidungshersteller prüfe den Erwerb einer internationalen Marke aus dem Bereich der Herren- oder Damenmode. Auch eine Diversifikation in die Sparten Schuhe und Accessoires sei möglich. Dafür sollen bis zu 500 Millionen Euro investiert werden.
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Linke-Vize-Chefin Wawzyniak
Sälzer hat bei Boss hingeschmissen und wird nun bei Escada arbeiten, siehe http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/artikel/817/165346
Dagmar Deckstein schreibt dort: "Seit Jahren trug der Boss von Boss demonstrativ nur die firmeneigene Ware am Leib. Das wird bei Escada schon mal nicht funktionieren: Die Münchner machen ausschließlich Damenmode."
Nun, eine Lösung für dieses Problem wäre, daß Escada entsprechende Herrenmode kreiert.