Der Mobilfunk und das Online-Geschäft haben Gewinne und Umsatz der Telekom im ersten Halbjahr 2004 kräftig angekurbelt. Für das gesamte Geschäftsjahr stellt man erstmals seit drei Jahren wieder eine Dividende in Aussicht.

Gegenüber dem Vorjahr sei der Konzernüberschuss um 64 Prozent auf 1,8 Milliarden Euro gestiegen, teilte der Ex-Monopolist am Donnerstag in Bonn mit. Der Umsatz kletterte um 4,4 Prozent auf 28,4 Milliarden Euro. Bis zum Jahresende will die Telekom den Nettogewinn auf mindestens 2,5 Milliarden Euro verdoppeln.

Dank der Online- und Mobilfunkumsätze klingelt es in den Kassen der Telekom. (© Foto: dpa)

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Vorstandschef Kai-Uwe Ricke stellte zudem eine attraktive Dividendenzahlung in Aussicht. Damit werden die T-Aktionäre nach zwei dividendenlosen Jahren wieder eine Ausschüttung erhalten.

Glänzende Geschäfte in den USA

Mit einem Plus von 12 Prozent war die Mobilfunksparte einmal mehr der Umsatztreiber. Glänzend liefen dabei vor allem die Geschäfte in den USA. Insgesamt 2,3 Millionen Kunden mehr verzeichnete die T-Mobile US und erhöhte den Bestand auf über 15,4 Millionen. Bis zum Jahresende soll die Zahl der Neukunden bereits netto 17 Millionen erreichen. Der Umsatz je Kunde (Arpu) stieg um 2 US-Dollar auf 52 Dollar.

Damit ist die frühere VoiceStream, die die Telekom 2001 für rund 40 Milliarden US-Dollar gekauft hatte, klar die zweitgrößte Mobilfunkgesellschaft des Konzerns hinter T-Mobile Deutschland, die ihre Kundenzahl auf 27 Millionen erhöhte.

Allerdings blieb T-Mobile beim Kundenwachstum in Deutschland im zweiten Quartal hinter dem britischen Wettbewerber Vodafone Group Plc zurück. Während T-Mobile in Deutschland die Kundenbasis um 378.000 Neukunden auf insgesamt 27,1 Millionen steigerte, gewann Vodafone in dem Zeitraum 462.000 Kunden und erhöhte seinen Kundenstamm damit auf 25,5 Millionen.

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