Hochfrequenzhandel in der KritikMaschinen regieren die Börse

Der Hochfrequenzhandel an den Börsen boomt: Experten gehen davon aus, dass mittlerweile mehr als 70 Prozent des amerikanischen Aktienhandels von Computern gesteuert werden. Doch die Finanzkrise bringt die Handelscomputer an ihre Grenzen und lässt Hedgefonds an den Algortihmen zweifeln.

Der Hochfrequenzhandel an den Börsen boomt: Experten gehen davon aus, dass mittlerweile mehr als 70 Prozent des amerikanischen Aktienhandels von Computern gesteuert werden. Doch die Finanzkrise bringt die Handelscomputer an ihre Grenzen und lässt Hedgefonds an den Algortihmen zweifeln.

Jetzt sind sie nicht mal mehr den Hedgefonds geheuer: An der Börse haben Computerprogramme die Macht übernommen. Ein paar Zeilen Code, sogenannte Algorithmen, bewegen Milliardensummen. Die Handelscomputer arbeiten extrem schnell, ihre Käufe und Verkäufe rasen mit bis zu 200 Kilometern pro Millisekunde durch die Leitungen. Und die Firmen dahinter wollen ausbauen: "Die Grenze, die die Lichtgeschwindigkeit setzt, fängt an mich zu nerven", sagte der Chef eines solchen Unternehmens. Doch die Kritik am sogenannten Hochfrequenzhandel wächst.

Bild: dpa 25. August 2012, 10:452012-08-25 10:45:51 © Süddeutsche.de/skes/luk