Erstmals seit der Wiedervereinigung hat der deutsche Staat 2007 schwarze Zahlen geschrieben: Unterm Strich blieb ein Plus von 200 Millionen Euro.

Bund, Länder, Gemeinden und Sozialversicherungen nahmen 200 Millionen Euro mehr ein als sie ausgaben, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte.

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Im Jahr 2000 hatte es zwar auch schon einen Überschuss gegeben, allerdings nur wegen der Sondererlöse aus dem Verkauf von Mobilfunklizenzen. Für den nach europäischen Maßstäben berechneten Staatshaushalt ergab sich ein Überschuss von 400 Millionen Euro.

Das entspreche einer Quote von 0,0 Prozent des Bruttoinlandsproduktes. Deutschland hatte bereits 2006 erstmals seit Jahren wieder die im Vertrag von Maastricht festgelegte Defizitgrenze von drei Prozent unterschritten.

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(sueddeutsche.de/Reuters/hgn)