Von Von Marc Beise

Schlanker und effizienter soll sie arbeiten, die Bundesagentur für Arbeit. So will es das dritte Gesetz in der Hartz-Reihe. Außerdem soll die Zahl der Arbeitslosen, um die sich ein Betreuer kümmert, gesenkt werden.

Das "Dritte Gesetz für moderne Dienstleistungen" vom 1. Januar 2004 ordnete den Umbau der Nürnberger Bundesanstalt für Arbeit an, einer Mammut-Behörde mit 180 Arbeitsämtern, 600 Außenstellen und 90000 Mitarbeitern.

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Die nun Bundesagentur für Arbeit genannte Verwaltung soll wie ein Unternehmen geführt werden, mit einem neuen Vorstandschef namens Frank-Jürgen Weise an der Spitze.

Die BA soll schlanker organisiert sein und Arbeitslose effizienter vermitteln — eine Aufgabe, die erst zum Teil umgesetzt worden ist. Managementfehler aus der Vergangenheit wirken nach, hinzu treten technische Pannen, aber auch politische Zwänge.

Voran schreitet die Modernisierung der Arbeitsämter. Versprochen werden kurze Wartezeiten und ein modernes Telefon-Management. Ein Betreuer soll sich nur noch um wenige Arbeitslose kümmern. Betroffene berichten aber auch, dass das Personal gnadenlos überfordert sei.

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(SZ vom 14.08.04)