Hapag Lloyd Der Morgen danach

Mit viel Mühe schleppte sich die Containerreederei Hapag Lloyd an die Börse. Das wichtigste Projekt des Vorstandschefs war damit umgesetzt. Und jetzt?

Von Angelika Slavik, Hamburg

Mit der Kunst ist das so eine Sache. In der Eingangshalle des Hapag-Lloyd-Gebäudes in Hamburg zum Beispiel hängt ein riesiges Ölgemälde. Es zeigt: ein Schiff in Seenot. Man muss sagen, dass es ziemlich gut da hinpasst, nicht nur unter ästhetischen Gesichtspunkten.

Einige hundert Meter die Straße herunter, sitzt der Unternehmenschef in einem Restaurant: Rolf Habben Jansen, 49, hat die Presse hierher geladen, um zu erklären wie bei Hapag Lloyd bald alles besser werden soll. An der Wand hinter Habben Jansen ...