Wer sich heute mit dem Handy telefonieren will, hat es nicht leicht. Mit mehr als 1700 verschiedenen Tarifen buhlen die Anbieter um Kunden. Geht das nicht auch einfacher?
100 Freiminuten im Monat oder 200, SMS-Paket dazu und wenn, dann 40, 100 oder 150? Ein subventioniertes Handy oder einen Super-Billig-Tarif eines Discount-Anbieters? Homezone oder Partnertarif?
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Über 1700 verschiedene Tarife und Optionen gibt es mittlerweile für den Mobiltelefonierer. Wer soll sich da noch auskennen?
Die schlechte Nachricht vorab: niemand. Es gibt weder den perfekten Tarif noch böse Abzocker. Wer den für sich besten Handytarif haben will, muss vor allem: viel rechnen, recherchieren und dann nochmals rechnen.
Doch ein paar grobe Schneisen lassen sich in den Tarifdschungel schon schlagen.
Die Anbieter kann man grob in Gruppen gliedern. Da wären einmal die etablierten Netzbetreiber wie T-Mobile, Vodafone, E-Plus und O2.
Sie bieten in Kombination mit Laufzeitverträgen subventionierte Handys, Service und zahlreiche Filialen. Dafür ist die Tarifauswahl beschränkt und die Kosten fallen höher aus.
Die zweite Gruppe sind die so genannten Servicebetreiber wie zum Beispiel Mobilcom, Debitel oder Talkline. Sie verfügen nicht über eigene Netze, sondern kaufen sich Kapazitäten bei den Netzbetreibern ein.
Die Tarife sind nicht unbedingt günstiger, können aber genauer auf den Endverbraucher zugeschnitten werden, da ein Netzwechsel möglich ist.
Wer zum Beispiel in seiner Wohnung keinen E-Plus-Empfang hat, kann mit dem Tarif eines Service-Providers dieses Problem elegant lösen, indem er seinen Vertrag auf einen anderen Netzbetreiber umstellen lässt.
Mit Aldi telefonieren
Als dritte Gruppe drängten im vergangen Jahr Discount-Anbieter auf dem Markt. Die Angebote von Schlecker, Lidl, Aldi oder Tchibo richten sich in erster Linie an Besitzer von Prepaid-Handys.
Die Tarife sind günstig, enthalten aber auch verschiedene Macken: So sind die Service-Leitungen oft kostenpflichtig - wenn es überhaupt eine gibt.
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