Auch im Jahr 2005 dürfte Deutschland seinen Titel als Exportweltmeister verteidigt haben. Mit einem Export in Höhe von 786,1 Milliarden Euro überbot die Bundesrepublik den Vorjahreswert noch einmal um 7,5 Prozent.
Die deutschen Exporte haben einen Rekordstand erreicht: Im vergangenen Jahr führte die Bundesrepublik Waren im Wert von 786,1 Milliarden Euro aus, das waren 7,5 Prozent mehr als 2004, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte.
In Deutschland produzierte Ford-Pkw werden nach Großbritannien verschifft. (© Foto: ddp)
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Die Einfuhren legten sogar noch kräftiger zu, und zwar um 8,7 Prozent auf 625,6 Milliarden Euro. Deutschland dürfte damit seinen Stand als Exportweltmeister behaupten können.
Wichtigster Handelspartner blieben die Länder der Europäischen Union. In die EU-Staaten exportierte Deutschland im vergangenen Jahr Waren im Wert von 498,5 Milliarden Euro. Damit gingen fast zwei Drittel aller deutschen Ausfuhren in die 25 Mitgliedstaaten, ein Zuwachs um knapp sieben Prozent. Die Einfuhren aus der EU beliefen sich über 401,4 Milliarden Euro und legten damit um 7,3 Prozent zu.
Lebhafter Handel mit Nicht-EU-Ländern
Noch deutlicher wuchs aber der Handel mit Drittstaaten: Die Exporte in Nicht-EU-Länder stiegen um 8,4 Prozent auf 287,6 Milliarden Euro, die Importe um 11,4 Prozent auf 224,2 Milliarden Euro.
(sueddeutsche.de/AFP)
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