Nach einer Rangliste der Bertelsmann-Stiftung bleibt das Stadt-Land weiterhin bester Wirtschaftsstandort im Bundesländer-Vergleich. Bayern, Baden-Württemberg und Hessen folgen.
Schlusslichter seien weiter Berlin und Mecklenburg-Vorpommern, während für Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen erstmals ein Aufwärtstrend zu erkennen sei, hieß es in der am Sonntag veröffentlichten Studie der Stiftung.
Ein Blick auf die Speicherstadt in Hamburg. (© Foto: dpa)
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Diese drei ostdeutschen Länder "haben ihren Punktwert deutlich verbessert und gehören damit zu den Gewinnern der Studie", erklärte der Vorstandsvorsitzende der Stiftung, Heribert Meffert.
Für die Analyse wurden die Länder in den Bereichen Beschäftigung, Einkommen und soziale/innere Sicherheit in den Zweiträumen 1999 bis 2001 und 2002 bis 2004 verglichen.
Im Osten tut sich was
Zum dritten Mal in Folge sei Hamburg auf dem ersten Platz gelandet. Im Mittelfeld lägen Rheinland-Pfalz, Bremen, das Saarland, Schleswig-Holstein, Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen. Die ostdeutschen Länder befänden sich zwar alle noch im unteren Bereich, aber nicht mehr als "monolithischer Block", erklärte Meffert.
Es sei zu erkennen, dass sich mit einer guten Politik die Standortqualität erheblich steigern lasse. Sachsen gehöre zu den Wachstumsspitzenreitern, Thüringen habe die Arbeitslosenquote deutlich senken können und in Sachsen-Anhalt habe sich die Erwerbsquote stabilisiert.
(sueddeutsche.de/AP)