Bilanzpressekonferenz Puma AG

Viele Modemarken brüsten sich mit ihren Umweltschutz-Standards. Eine Greenpeace-Studie widerlegt die großen Worte. Die Umweltschutzorganisation hat bei einigen führenden Modeketten festgestellt, dass etliche Kleider die giftige Chemikalien Nonylphenolethoxylate (NPE) enthalten. sueddeutsche.de dokumentiert anhand einiger Beispiele, welche Standards Unternehmen formulieren - und wie sie sich laut Greenpeace-Test daran halten.

Der Sportartikelhersteller Puma aus dem fränkischen Herzogenaurach verpflichtet sich, alle gefährlichen Chemikalien abzuschaffen. In seinem Nachhaltigkeitsbericht von 2009 schrieb das Unternehmen: "Fabriken werden für alle Verluste und Schäden, die Puma erleidet, verantwortlich und haftbar gemacht, sollten gefährliche Stoffe in den Materialien, Bestandteilen oder den fertigen Produkten gefunden werden ..."

In sieben der neun getesteten Puma-Produkte war die gefährliche Chemikalie enthalten.

Bild: ddp

23. August 2011, 08:52 2011-08-23 08:52:47  © sueddeutsche.de/kahe/bön

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