Der langjährige Finanzvorstand des Internet-Unternehmens Google will zurücktreten. Über die Gründe schweigen sich die Beteiligten aus.
Der 53-jährige George Reyes werde noch bei der Suche nach einem Nachfolger und beim Übergang bis Jahresende helfen, teilte der weltgrößte Internet- Suchmaschinenbetreiber mit.
Anzeige
Reyes ist seit fünfeinhalb Jahren Google Finanzchef. Er begleitete den erfolgreichen Google-Börsengang vor drei Jahren und den geschäftlichen Höhenflug des Onlinewerbe-Primus. Gründe für den geplanten Ausstieg wurden nicht genannt.
Kurs fast versechsfacht
Nach dem Börsengang zum Einstandspreis von 85 Dollar je Aktie im Jahr 2004 sind die Google-Aktien inzwischen auf 506,40 Dollar gestiegen. Sie sind momentan insgesamt rund 158 Milliarden Dollar (117 Mrd Euro) wert. Die Gesellschaft hat in den ersten sechs Monaten dieses Jahres den Gewinn massiv auf 1,9 (Vorjahresvergleichszeit: 1,3) Milliarden Dollar erhöht und den Umsatz auf 7,5 (4,7) Milliarden Dollar.
Reyes hat wie die Firmengründer Larry Page und Sergey Brin, Konzernchef Eric Schmidt und viele andere Google-Führungskräfte finanziell in großem Stil von den Google-Erfolgen profitiert.
Er hat während seiner Amtszeit Google-Aktien für 259,5 Millionen Dollar (192 Mio Euro) verkauft, berichtete die New York Times am Mittwoch in ihrer Onlineausgabe. Außerdem habe er Gehälter und Boni von 3,1 Millionen Dollar erhalten. Reyes habe am 1. März noch 4319 Google- Aktien gehabt, die zum derzeitigen Kurs rund 2,2 Millionen Dollar wert seien. Er habe auch 51.750 Aktienoptionen, die zum jetzigen Aktienkurs fast 26 Millionen Dollar wert seien.
Google-Chef Schmidt hob unter anderem die "innovative Erstemission" der Google-Aktien hervor, die Reyes erfolgreich gesteuert habe. Google war mit einer Auktion an die Börse gegangen, statt die Aktien über Investmentbanken zu platzieren.
(sueddeutsche.de/dpa)
ist ja momentan nur eine Frage der Zeit, bis rauskommt, was und wo sich die
Herren Finanz- und Bankvorstaende verspekuliert.
Kann mir aber schwer vorstellen, dass sich Google im Subprimemarkt verspekuliert.
Stockoptionen falsch verbucht.. wuerde schon eher passen...
Schmiergeld wie Siemens,... eher Nein
Gibts noch andere kreative Ideen, wie man seinen Job verlieren kann ?