Das Auktionsverfahren für die 1998 gegründete Suchmaschine Google beginnt am Freitag. Vier Jahre nach dem Platzen der Internetblase bestreitet Google einen der größten Börsengänge in der Branche überhaupt. Eckdaten zu Unternehmen und Emission sind hier zusammengestellt.
NAME: Der Firmenname basiert auf dem Zahlennamen "Googol", der für eine Eins mit hundert Nullen steht. Leicht verändert will Google damit seine Mission ausdrücken, die immensen Datenmengen im Internet zugänglich zu machen.
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GESCHICHTE: Google wurde 1998 von Larry Page und Sergey Brin gegründet. Beide hatten sich 1995 als Studenten der Computerwissenschaften an der Stanford-Universität kennengelernt. Der Firmenlegende zufolge konnten sie sich anfangs nicht ausstehen, ein Projekt zur Entwicklung einer innovativen Suchmaschine brachte sie dann aber zusammen.
TECHNIK: Was Page und Brin zunächst in einem Zimmer in ihrem Studentenwohnheim und dann in einer Garage entwickelten, galt über Jahre als beste Such-Website der Welt. Die hohe Trefferquote basierte auf einer revolutionären Technik. Google sucht nicht einfach nur nach Stichwörtern im Internet, sondern wertet auch Querverweise anderer Webseiten auf einen Link aus: Je mehr es davon gibt, desto wichtiger der Inhalt, so das Kalkül. Inzwischen hat aber auch die Konkurrenz technisch aufgerüstet. Google selber verweist darauf, dass sich das Unternehmen "bedeutender Konkurrenz durch Microsoft und Yahoo" ausgesetzt sieht. Vor allem der finanzkräftige Microsoft-Konzern will seine Position im Suchmaschinenmarkt ausbauen. Google ist deshalb bemüht, sich über die Preisvergleichsseite Froogle und den Gratis-E-Mail-Dienst Gmail auf eine breitere Nutzerbasis zu stellen.
GESCHÄFTSMODELL: Da die Suche für die Nutzer kostenlos ist, finanziert sich Google über Werbung. Dabei werden die Angebote von Werbekunden mit bestimmten Suchworten verknüpft, die dann auf der Ergebnisseite angezeigt werden. Der Werbekunde muss nur zahlen, wenn tatsächlich auf den Link geklickt wird. Daneben bietet Google für Internet-Auftritte die Lieferung von auf den Inhalt abgestimmter Werbung an. Auch das Suchfeld kann integriert werden, das wie bei Google selbst Werbung mit ausgibt. Google gibt dann einen Teil des Geldes für den Werbeklick an den Website-Inhaber weiter.
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Machtkampf in der Linken