Die EU dreht jetzt auch der 75-Watt-Birne den Strom ab. Doch Energiesparlampen können inzwischen angenehmes Licht erzeugen.
Es ist ein Rückzug in Raten: Ein Jahr nach dem Verbot der 100-Watt-Glühbirne ist jetzt auch Schluss mit 75-Watt-Lampen. Vom 1. September an dürfen die Hersteller sie nicht mehr an Händler liefern. "Was sich aber noch in den Lagerbeständen der Händler befindet, darf weiter verkauft werden", sagt Claudia Bruhn, Energiereferentin bei der Verbraucherzentrale Nordrhein- Westfalen. "Die Verbraucher werden also noch eine Zeitlang 75-Watt-Birnen in den Läden vorfinden."
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Die EU will die Umwelt schützen: Nach der 100-Watt-Glühbirne verschwindet jetzt auch die 75-Watt-Birne aus den Regalen. (© dpa)
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Hintergrund sind Vorgaben der Europäischen Union. Weil Glühbirnen nur fünf Prozent der verwendeten Energie in Licht umwandeln und den Rest als Wärme abgeben, gelten sie als extrem ineffizient. Die EU hat deshalb beschlossen, dass sie schrittweise bis 2012 durch Energiesparlampen zu ersetzen sind. Vom 1. September 2011 an sollen auch Glühlampen mit mindestens 60 Watt vom Markt verschwinden. Und 2012 folgen dann die 25- und 40-Watt-Modelle.
Akzeptanz von Energiesparlampen wächst
"Im Vergleich zum Aus der 100-Watt-Birne vor einem Jahr ist die Aufregung der Verbraucher diesmal nicht ganz so groß", stellt Bruhn fest. Zwar empfänden es immer noch viele als Bevormundung der EU, dass sie nun nicht mehr frei entscheiden können, welches Licht sie zu Hause verwenden dürfen. "Aber die Menschen sehen auch, dass es nachvollziehbare Gründe für das Verbot gibt."
Deshalb haben sie im ersten Halbjahr 2010 seltener zu den noch vorhandenen 75-Watt-Birnen gegriffen und dafür häufiger zu Energiesparlampen. Das zumindest geht aus Zahlen der Gesellschaft für Konsumforschung hervor. Mit ein Grund für die steigende Akzeptanz ist sicher, dass auch Energiesparlampen inzwischen angenehmes Licht erzeugen können.
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Ihre Werbekampagne ist ein einziges Nachplappern von Kurzsichtigkeiten. Das Schlimme daran ist vor allem diese tägliche Wiederholungen. Haben Sie ein Störung oder kann man Ihnen andersweitig helfen.
Ein schönes Ergebnis von Lobbypolitik. Die Kosten liegen nahezu ausschließlich beim Konsumenten, es ist ein weithin sichtbares Ergebnis zu sehen, man tut was für die Umwelt und es wird schlagartig ein Milliärdchen Umsatz generiert (20Mio Haushalte, á 10 Glühbirnen, á 5 Euro).
Dabei ist die Beleuchtung gerade einmal für 1% des Energieverbrauchs verantwortlich, was in Summe also durch diese Einzelmaßnahme erreicht wurde, ist marginal.
Daneben wird die Förderung von privaten Solarwärmepumpen heruntergefahren, für die Heizung geht der Großteil der in Deutschland verbrauchten Energie drauf. Und auch am Fördertopf für Wohnraumerneuerung (über 70% der Wohnräume sind über 30 Jahre alt) wird nicht nach oben korrigiert - wenn dann nach unten.
Vor 40 Jahren hat man einen Neanderthaler ausgegraben Calva und der hatte ein Filofax dabei und in diesem Notizbuch standen ihre Theorien von dicken Glühwendeln aus Wolfram als veraltet und falsch und waren gestrichen!Lesen sie mal etwas über den Erfinder und wie er dazu gekommen ist!Das können sie doch noch oder!
sind das die eu-beamten oder politiker, deren frauen die kids im tuareg, Q7 oder cayenne zur schule fahren?
systematisch könnte man sich dem problem mit der abc-analyse nähern, aber das kennen die wohl nicht.volkstümlich auch als 80-20-regel bekannt, auf diese situation übersetzt: 80% der umweltschäden werden von 20% der produkte verursacht.
@Hardy1974
China, ja, die sind halt nicht schlecht dabei. Aber es geht ja auch nicht um Mittelständler. Die haben recht wenig zu sagen. Es sind die grossen Konzerne und die machen sicher keine Verluste. Und die haben das Geld, folglich die Macht. Und dem Staat sind die MWSt-Einnahmen, woher die auch kommen, immer willkommen.
Paging