Ende der Talfahrt: Dank Abwrackprämie und niedriger Inflation bessert sich die Stimmung unter Deutschlands Verbrauchern. Ob das die Trendwende ist, lassen die Marktforscher aber offen.
Die Stimmung bei den deutschen Verbrauchern bessert sich. Das zeigt die aktuelle GfK-Konsumklimastudie, die das Nürnberger Marktforschungsunternehmen am Donnerstag veröffentlichte.
Gute (Kauf-)Laune: Die Deutschen sind offenbar wieder bereit, mehr Geld auszugeben. (© Foto: ddp)
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Nachdem die Konjunktur- und Einkommenserwartungen zuletzt rückläufig waren, legen beide Indikatoren im Februar zu. Der Gesamtindikator prognostiziert nach 2,3 Punkten im Februar für März einen Wert von 2,6 Punkten. Die Anschaffungsneigung muss nur minimale Einbußen hinnehmen und liegt über dem Vorjahresniveau.
Eine Inflationsrate von zuletzt unter einem Prozent sowie die Abwrackprämie für Altautos stützen momentan die Verbraucherstimmung. Die Konsumenten sehen ihre Kaufkraft gestärkt und schätzen folglich ihre Einkommensaussichten optimistischer ein.
Nach vier verlustreichen Monaten geht die Talfahrt der Konjunkturerwartung im Februar zumindest vorläufig zu Ende. Der Indikator gewinnt fünf Punkte hinzu und liegt nun bei -27,9 Zählern. Im Vergleich zu Februar 2008 weist die Konjunkturerwartung jedoch immer noch ein Minus von mehr als 42 Punkten auf.
Hoffen auf mehr Geld
Auch die Einkommenserwartung legte im Februar nach zwei schwachen Monaten um 9,5 Punkte deutlich zu. Allerdings liegt der Indikator, der aktuell -11 Punkte aufweist, immer noch etwa 10 Zähler unter dem entsprechenden Vorjahreswert.
Eine Ursache für den Aufschwung sehen die Marktforscher im Konjunkturpaket II. Die Verbraucher erwarten offenbar, dass die beschlossenen Maßnahmen die Binnenkonjunktur etwas stützen können. Ob es sich dabei bereits um das Ende der Talfahrt der Konjunkturaussichten handelt und die Trendwende eingeleitet ist, bleibt jedoch abzuwarten.
- GfK-Konsumklima Das schlechte Gewissen shoppt mit 28.01.2009
- Konsumklima Die Angst kauft mit 22.12.2008
- GfK-Studie Inflation frisst Wohlstand auf 16.12.2008
(sueddeutsche.de/woja/uri)
Mubarak-Prozess in Ägypten
Ein hartz IV er darf kein Neuwagen kaufen, wie auch! betrug! Skandal! Blödheit!
Stimmt, der muss jetzt z.B. noch 2 Jahre warten, bis er in Rente geht, dann darf er wieder. Bis dahin kann er seinem Schonvermögen beim abtauen auf der bank zugucken, aber einen Neuwagen? Für schlappe 7500 z.b. (Einzelfallprüfung) darf er natürlich nicht kaufen.... Schon gar nicht in verbindung mit der Abwrackprämie, der Schmarotzer.
Herr schmeiss Hirn. Theoretischer Natur, sicher, sicher..... Aufstocker die zur Arbeit wollen? Sollen doch laufen!
Ein Hartz4-Empfänger der den Staat nicht betrügt kann sich kein Auto leisten. Auch nicht mit der Abwrackprämie(Mein Unwort des Jahres). Hartz4-Empfänger dürfen auch kein Auto haben, das einen bestimmten Wert(Ich glaube so um die 5000) übersteigt.
1991 gab es in Griechenland etwas ähnliches wie die 'Abwrackprämie'. Damals gab es bis zu 10000DM, wenn man sich ein neues Auto mit Katalysator gekauft hat. Gleichzeitig wurden Kredite angeboten, bei denen man erst nach ein bis zwei Jahren die erste Rate fällig war. In den Folgejahren haben in Griechenland viele Leute schöne Autos und Häuser gehabt aber leider nichts zu essen. Dort wird m.E. auch Deutschland in ein paar Jahren sein...
Erklären Sie mir bei der Gelegenheit bitte, wie ein Hartz-IV Empfänger in den Genuss der Abwrackprämie kommen soll. Ein altes Auto glaub ich, aber mal eben ab 7500 aufwärts in einen Jahreswagen oder Neuwagen zu investieren und KANN ich nicht wirklich glauben wenn jung bebrauchte für 50% des Listenpreises zu bekommen sind. Wer dennoch einen neuwagen kauft ist dümmer als ich glaube oder er hat den Staat bereits über seine Vermögensverhältnisse getäuscht. Die Fragestellung ist IMHO völlig theoretischer Natur.
Vor knapp Wochen waren Hr. Götz (dm-Kette) und Hr. Guttenberg gemeinsam in einer Talkshow. Da hat Götz dem Gutti erklärt, daß Wirtschaft nicht dem Druck und Geldgeschmiere von Oben folgt, sondern dem Sog der Kaufkraft. Da hat der Gutti ganz blöd geguckt und heftig dementiert, bestritten, abgewiegelt und verneint.
Aber praktisch erleben wir angesichts der neuen Arbeitsschichten von Opel - weil dank der Abwrackprämie die Nachfrage nach dem Corsa ansteigt - und im Einzelhandel - weil die Inflation etwas Kleingeld im Beutel gelassen hat - genau das, was Götz verspricht. Andererseits schieben Guttenberg, sein Vorgänger, seine Länderkollegen, zig Milliarden zu anderen Unternehmen und pumpen und pumpen und schmieren und hoffen und träumen und *nichts* passiert.
Beides war auch zu erwarten. Einmal wandert das Geld das der Staat über die Bürger verteilt letztlich doch in die Unternehmen. Und andererseits produzieren die direkt geförderten Unternehmen nur für die Halde, weil kein Mensch Geld hat um die teuer subventionierten Güter zu kaufen.
Spätestens jetzt sollte auch dem letzten Betriebswirt klar sein, daß er geizen praktiziert wenn er sparen meint. Und momentan am Laster und Todsünde Geiz scheitert. Und, daß wieder Geld in Umlauf kommen muß. Sei es durch Steuersenkung für Gering- und Mittelverdiener, Erhöhung staatlicher Zuwendungen, oder durch Einstellungspolitik (auch wenn derlei die Rendite schmälert und Ungeizig ist).
Bei vielen Zeitgenossen ist es ein fatalistischer Triebkonsum nach dem Motte: Mit Vollgas in den Dispo !
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