Kaum sind Estland, Litauen und Slowenien zu EU-Staaten aufgerückt, da sind sie auch schon für den Europäischen Wechselkursmechanismus zugelassen worden. Der Mechanismus gilt als "Wartezimmer" für einen späteren Beitritt zum Euro.

Die nationalen Währungen dürfen in einer Bandbreite von plus und minus 15 Prozent um einen Wechselkurs schwanken. Die vorher nicht angekündigte Entscheidung der Finanzminister der Eurozone und der Europäischen Zentralbank fiel bereits am Sonntag, um Spekulationen mit den Währungen zu vermeiden, hieß es am Montag in Brüssel.

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Europäische Zentralbank in Frankfurt am Main. (© Foto: AP)

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Nach den EU-Regeln müssen die neuen Länder mindestens zwei Jahre lang dem Wechselkursmechanismus angehören, bevor sie den Euro einführen können. Estland, Litauen und Slowenien können also vor 2006 kein Mitglied der Euro-Zone werden, die derzeit zwölf Mitglieder hat.

Die Länder müssen dazu die Maastrichter Stabilitätskriterien erfüllen. Die Neuverschuldung muss beispielsweise den Wert von drei Prozent vom Bruttoinlandsprodukt (BIP) einhalten.

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