Die KarstadtQuelle-Bank verweigert der Ehefrau von Franz-Christoph Zeitler eine Kreditkarte — sie habe kein eigenes Einkommen. Zeitler nutzt dies für eine Grundsatzkritik.
Das Bundesbank-Vorstandsmitglied Franz-Christoph Zeitler kämpft einem Bericht des Wirtschaftsmagazins Euro zufolge um eine Kreditkarte für seine Ehefrau.
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Die KarstadtQuelle-Bank habe ihr trotz mehrerer schriftlicher und mündlicher Interventionen die Karstadt MasterCard verweigert.
Der Grund: Die Ehefrau habe kein eigenes Einkommen - und da sei die Ausgabe der Karte nicht möglich. Das Magazin zitiert Zeitler mit den Worten: "Dabei ermöglicht mir meine Frau erst durch ihren Einsatz eine berufliche Tätigkeit, bezieht ein regelmäßiges Einkommen durch mich und zahlt erhebliche Steuern."
Zeitler habe nun den Ombudsmann des Bundesverbandes deutscher Banken, Peter Gass, eingeschaltet. In einem Schreiben kritisiere der für Recht und Bargeld zuständige Vorstand eine "allgemeine Praxis der deutschen Kreditwirtschaft", wonach Hausfrauen und Mütter grundsätzlich abgewertet und diskriminiert würden.
(sueddeutsche.de)
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