Der deutsche Einzelhandel steht womöglich vor einer spektakulären Neuordnung. Metro will die Warenhauskette Kaufhof loswerden, nun melden sich gleich mehrere illustre Kaufinteressenten. Karstadt-Besitzer Nicolas Berggruen bereitet einen Coup vor - doch ein griechischer Milliardär könnte seine Planungen torpedieren.
Karstadt-Eigentümer Nicolas Berggruen will den Konkurrenten Kaufhof übernehmen. Ein gewagtes Projekt, an dessen Ende ein neuer deutscher Kaufhaus-Gigant stehen soll. Sein Angebot hat er bereits vorgelegt, bestätigte der Düsseldorfer Handelskonzern Metro, zu dem Galeria Kaufhof gehört. Berggruens Ziel soll sein, Karstadt und Kaufhof unter einem Dach zu vereinen. Damit würde die Vision einer "Deutschen Warenhaus AG", über die seit Jahren spekuliert wird, einen Schritt näher rücken.
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Karstadt-Eigner Nicolas Berggruen interessiert sich für Kaufhof. (© dpa)
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Ein Sprecher Berggruens sagte, das Investment bei Karstadt sei immer langfristig geplant gewesen: "Wir glauben an das Geschäftsmodell Warenhaus."
Der 50-Jährige Berggruen will eigentlich als Investor gelten, der vor allem auf sozial und ökonomisch nachhaltige Projekte setzt. Kaufhof wäre die zweite angeschlagene Kaufhauskette binnen zweier Jahre, die er sich schnappt. Karstadt war die erste - das Unternehmen war insolvent, unter anderem hatte ihm die rasant wachsende Konkurrenz des Online-Handels schwer zugesetzt. Berggruen hatte die Kette mit insgesamt 115 Häusern in Deutschland 2010 nach einer monatelangen Zitterpartie übernommen.
Berggruens Interesse an Kaufhof wurde bekannt, nur Stunden nachdem das Handelsblatt über einen anderen möglichen illustren Käufer berichtet hatte: Die österreichische Immobilienfirma Signa soll demnach ein Auge auf das Unternehmen geworfen haben. Hinter dem Unternehmen stehe der viertreichste Mann Griechenlands: der Reeder und Miliardär George Economou. Mit der Investition wolle er sein riskantes Schifffahrtsgeschäft absichern.
Signa soll als Mindestgebot eine Kaufsumme von 2,4 Milliarden Euro genannt haben, um Einblick in die Bücher der Metro-Tochter mit 134 Warenhäusern zu bekommen, schreibt die Zeitung. "Dies ist der erste ernstzunehmende Versuch, Kaufhof zu übernehmen", werden die potentiellen Käufer zitiert. Eine endgültige Entscheidung soll noch vor Weihnachten fallen.
Seit drei Jahren versucht Metro, Kaufhof loszuwerden - obwohl sie gewinnbringend arbeiten. Die Verkaufsgerüchte ließen nun den Aktienkurs des Handelskonzerns um 2,9 Prozent auf mehr als 34 Euro in die Höhe schnellen. Der Aufsichtsrat der Metro wollte am Mittwoch in Düsseldorf zusammenkommen, am Donnerstag legt der scheidende Konzernchef Eckhard Cordes die Geschäftszahlen für die ersten neun Monate vor.
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(dpa/Reuters/jab/luk)
dem ist nicht mehr zu helfen.
Die Zeiten ändern sich: Die nachhaltige Stadt braucht in Zukunft genau solche Engagements, wie die von Berggrün. Eine gewachsene Innenstadt mit ihrem Flair kann nicht synthetisch auf der grünen Wiese erzeugt werden. Die Mobilität dahin wird auch abnehmen müssen.
Kaufhof wäre zu Schade für das Parken von griechischem Geld. Berggrün kommt mir da schon viel wahrhaftiger vor. Er tickt noch normal, allein das macht ihn sympathisch.
Was meinen Sie eigentlich wer Schneeräumen muss? Immer der Mieter, ausser der Vermieter geht hin und bestellt jemanden dafür. Dann zahlt halt der Mieter. Ist doch eigentlich einfach, oder?
Und was ist nun dabei, Geld zu verdienen,
Sie tun dieses doch auch oder etwa nicht?
hier in berlin hat sich herr berggruen durch überteure immobilienankäufe für den gesamtmarkt verdient gemacht.
dank auch von mir.
daß seine verwaltung nicht mal schnee schleben laßt oder sich um die pretiosen ordentlich kümmert ist dem gedanken geschuldet,daß er auf weitere preissteigerungen setzt und mieter deshalb lästige aber
bis zum weiterverkauf notwendige defizitspender sind.
schröder nebst gattin und andere leuchttürme und dunkeltürme unserer gesellschaft sollen seine aktivitäten glaubwürdigkeit ver-
leihen,fehlt nur noch wir papst.
Der griechische Milliardär und Reeder George Economou sollte seine 2,4 Milliarden Euro lieber in seinem Heimatland Griechenland investieren, um das Land wieder auf Vordermann zu bringen. Jetzt will er offensichtlich seine Euro-Guthaben absichern und diese in Immobilien anlegen. Griechenland wartet aber auf das Geld seiner reichen Landsleute!
Es gibt Menschen die schaffen durch Investionen ein Vermögen, sowie bei N. Berggruen geschehen.
Geld hatte er vorher von seinem Vater erhalten und das zu seinem Glück gut investiert.
So einfach ist das.
Er hat keine Geldgeber sondern hat Geld. Ist das denn so schlimm?
Oder nur etwa der Neid, der pure Neid, der aus Ihnen so hervor kommt.
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