In seinem Bemühen, weiter zu den Marktführern Deutsche Telekom und Vodafone aufzuschließen, ist E-Plus vorerst gescheitert - doch die Messer für eine feindliche Übernahme werden eventuell schon gewetzt.

Das niederländische Telekommunikationsunternehmen KPN, die Mutter der deutschen E-Plus, hält einem Pressebericht zufolge ein feindliches Übernahme-Angebot für das britische Mobilfunkunternehmen mmO2 (zu dem auch die deutsche Tochter O2 gehört) für denkbar. "Wir schließen keine Option aus", zitierte die britische Zeitung The Independent einen KPN-Sprecher.

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Am Wochenende hatte der britische Mobilfunkkonzern mmO2 ein Übernahmeangebot von KPN zurückgewiesen. Die beiden Telekomanbieter konnten sich bei Fusionsverhandlungen am Freitag offenbar nicht auf einen Preis einigen. Mit dem Einstieg beim britischen Konkurrenten will KPN auch den Marktanteil seiner deutschen Tochter verbessern: Nur zusammen mit der mmO2-Tochter O2 käme E-Plus nach Einschätzung des Konzern auf den angestrebten Marktanteil von 20 Prozent. Alleine hält E-Plus lediglich einen Marktanteil von aktuell 12,7 Prozent.

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(sueddeutsche.de/dpa/AFP)