Warren Buffett ist der reichste Mensch der Welt. Der legendäre Investor überholte erstmals seit Jahren Microsoft-Chef Bill Gates auf der jährlichen Liste der Superreichen. Ebenfalls überraschend: In die Top Ten schaffen es gleich vier Inder.
Das US-Wirtschaftsmagazins Forbes hat am Mittwoch in New York seine jährliche Liste der Superreichen vorgelegt. Mit einem Vermögen von 62 Milliarden Dollar (40,6 Milliarden Euro) steht Investment-Legende Warren Buffett an erster Stelle.
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Wechsel an der Spitze: Warren Buffett beerbt Bill Gates als reichsten Mann der Welt. (© Foto: Reuters)
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Bill Gates rutschte mit 58 Milliarden Dollar auf Platz drei. Den zweiten Platz belegte der reichste Mann Lateinamerikas, der Mexikaner Carlos Slim Helu (60 Milliarden Dollar). Er besitzt 11 Milliarden Dollar mehr als noch im vergangenen Jahr. Als einziger Deutscher schaffte es Karl Albrecht (Aldi) als Zehnter in die Top-Ten-Liste. Er besitzt Forbes zufolge 27 Milliarden Dollar. Im vergangenen Jahr reichte es für ihn nur zum 15. Platz.
Laut Ermittlungen des US-Magazins nahm die Zahl der Milliardäre weltweit weiter zu: 1125 Reiche besitzen gemeinsam die kaum vorstellbare Summe von 4,4 Billionen Dollar. Die reichste Frau der Welt lebt in Frankreich. Unternehmerin Liliane Bettencourt ("L'Oréal") platzierte sich mit 22,9 Milliarden Dollar auf Platz 17.
Gerade mal 26 Jahre alt ist Yang Huiyan, die reichste Frau Chinas. Die Tochter eines Bau-Unternehmers baute sich mit Spekulationen an den Aktienmärkten und Immobilien ein Vermögen von 7,4 Milliarden Dollar (Platz 125) auf. Zwei Drittel der Superreichen dieser Welt haben ihr Privat- Vermögen selbst erworben und nicht geerbt.
50 Milliardäre sind jünger als 40 Jahre. Erstmals wurde der Gründer der Internetplattform Facebook, der 23-jährige Mark Zuckerberg, in die Forbes-Liste aufgenommen. Mit 1,5 Milliarden Dollar Vermögen ist er auf Platz 785 zu finden.
Die größte Gruppe unter den zehn reichsten Menschen der Welt stellen Milliardäre aus der aufstrebenden Wirtschaftsmacht Indien stellen Alle vier Asiaten auf den obersten zehn Plätzen der Forbes-Milliardärsliste stammten aus dem einst völlig verarmten Entwicklungsland auf dem Subkontinent, teilte das US-Wirtschaftsmagazin in Singapur mit.
Reiche Brüder im Streit
Die Gruppe der indischen Superreichen werde vom weltgrößten Stahlproduzenten Lakshmi Mittal angeführt, der in London lebt. Mit einem Vermögenszuwachs von 13 Milliarden auf 45 Milliarden Dollar (knapp 30 Milliarden Euro) sei der Stahlmagnat inzwischen der viertreichste Mensch der Welt. Auf den beiden Plätzen hinter Mittal liegen die indischen Brüder Mukesh Ambani (43 Milliarden Dollar) und Anil Ambani (42 Milliarden Dollar), die 2005 im Streit den von ihrem Vater gegründeten Mischkonzern Reliance unter sich aufteilten.
Die Ambani-Brüder seien dieses Jahr die größten Gewinner, teilte Forbes mit. Gemeinsam habe ihr Reichtum seit dem Vorjahr um 46,7 Milliarden Dollar zugelegt. Auch der reichste Immobilienunternehmer der Welt kommt aus Indien: Kushal Pal Singh sei um "unglaubliche 54 Plätze" nach oben gestiegen und belege mit 30 Milliarden Dollar nun den achten Rang auf der Milliardärsliste, berichtete das Wirtschaftsmagazin.
(dpa/grc)
lebensmittelproduktion herrscht ja gar keine marktwirtschaft
hias57 es gibt masssive eu-agrarsubventionen für bauern (weil eben die großen handelsketten aus profitgier zuwenig an den hersteller, also den bauern bezahlen) und transportunternehmen, dass sie schlachtvieh durch halb europa transportieren
das bezahlt die allgemeinheit, dann werden die preise für gewisse produkte (milch, fleisch) durch staatliche regelungen künstlich hochgehalten, und der konsument also der steuerzahler darf dann auch noch für die einlagerung bzw vernichtung von überproduktionen oder das brachliegen lassen von feldern auch noch bezahlen
was galuben sie hias57 wie die handeslketten in eu-kremien eben mit der geballten finanzkraft dieser milliardäre lobbyarbeit betreiben, sodass sich da in zukunft kaum was ändern wird
ich kaufe weder bei aldi noch bei hofer
aber auch andere lebensmittelhandelsketten unterscheiden sich von deren geschäftsbedingungen kaum
das ist ja lieb
die frage ist doch was verdienen die angestellten bei lidl und aldi, was wird den produzenten für ihr produkt bezahlt
aldi und all die großen handelsketten, die aufgrund ihrer marktvorherrschaft fast alles machen können betreiben massiven preisdruck aus profitgier auf die produzenten, was für das produkt lebensmittel am ende sehr schlecht ist und die konsumenten werden durch löhne klein gehalten, damit sie da einkaufen müssen, vielen bleibt gar nichts anderes übrig, da sie aufgund des einkommens auch aus vollzeitbeschäftigung kaum noch leben können
albrechts könnten sich auch mit 500mill euro oder 1 mrd euro privatvermögen vieles leisten, dieser dekadente reichtum passiert aber nicht auf leistung, sondern auf ausbeutung der angestellten und produzenten und ausnutzung anderer durch diese machtposition
aber ich habe ja nicht lebensmittelketten angesprochen, sondern die rohstoffproduzenten, und da ist es schon tragisch wie die menschen vielerorts massiv ausgebeutet werden, leben, gesundheit und lohn
Es ist schon klar, dass sich betroffenne Aldi-Käufer verteidigen müssen.
Dann will ich es mal anders formulieren. Es gab ja schon genügend Berichte über die Arbeitsbedingungen bei Aldi. Die Käufer scheinen damit kein Problem zu haben, denn sonst würden sie Waren dort kaufen, wo sie teurer ist, weil wegen höherer Personalkosten anders kalkuliert werden muss. Also sind es doch wieder die Käufer, die dem Geschäftsmodell zum Erfolg verhelfen.
Nehmen Sie zur Kenntnis, daß nicht die Käufer von Waren den Profit bestimmen, sondern das Heer der Arbeiter und Angestellten, die durch spezifische Arbeitsbedingungen den Profit erwirtschaften. Andernfalls könnte ja jeder Kaufmann beim Edeka einfach durch seine Preispolitik über den eigenen gewinn bestimmen.
Extraprofite hier oder da sind hier nicht berücksichtigt.
Es gilt, das Prinzip zu verstehen. Vor 150 Jahren hat ein Jurist aus Trier Vernünftiges darüber geschrieben.
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