Starke Abschwächung in den USA: Die amerikanische Wirtschaft hat im Vorjahr das schwächste Wachstum seit fünf Jahren erzielt.
Die internationale Finanzkrise zieht immer weitere Kreise. Das US- Wirtschaftswachstum ist überraschend deutlich eingebrochen. Aus 4,9 Prozent im dritten Quartal 2007 wurden 0,6 Prozent im vierten Quartal. Die UBS, der größte Vermögensverwalter der Welt, muss 12,4 Milliarden Euro abschreiben.
US-Börse: Vor der US-Zinsentscheidung eröffnete die Wallstreet nur mit leichten Verlusten. (© Foto: dpa)
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Analysten hatten für die letzten drei Monate des abgelaufenen Jahres zwar mit einem Rückgang des amerikanischen BIP gerechnet, jedoch im Durchschnitt nur auf eine Rate von etwa 1,2 Prozent. Der scharfe Rückgang zum Jahresende bedeutet, dass die Wirtschaftsleistung der Vereinigten Staaten im ganzen Jahr 2007 nur noch um 2,2 Prozent zugelegt hat - das schwächste Wachstum seit fünf Jahren.
Wichtigste Ursache für den Rückgang ist ein scharfer Einbruch beim Wohnungsbau als Konsequenz aus der anhaltenden Immobilien- und Hypothekenkrise. Die Ausgaben für neue Häuser gingen um nicht weniger als 25 Prozent zurück. Eine derartige Branchenkrise in der Wohnungswirtschaft hatte es in den USA zuletzt vor 26 Jahren gegeben.
Experten reagierten erleichtert
Außerdem haben die Unternehmen deutlich weniger in die Lagerbildung investiert, ein Zeichen für rückläufige Absatzerwartungen. Dagegen haben der private Konsum, der Gewerbebau, der Export und die Anlageinvestitionen weiterhin zum Wachstum der amerikanischen Wirtschaft beigetragen. Der Absatz dauerhafter Konsumgüter stieg sogar überraschend stark um 4,2 Prozent.
Daher reagierten Experten überwiegend erleichtert auf die neuen Zahlen."Die gute Nachricht ist: Der Einbruch im Wohnungsbau ist nicht auf andere Branchen übergesprungen", sagte Torsten Slok, Volkswirt bei der Deutschen Bank in New York. "Eine Rezession ist jetzt unwahrscheinlicher geworden."
Die Notenbank hatte schon vor ihrer regulären Sitzung in einer überraschenden Aktion am Dienstag voriger Woche den Leitzins um 0,75 Punkte auf 3,5 Prozent gesenkt. In einem weiteren Schritt zur Verhinderung einer Rezession verabschiedete das demokratisch dominierte Repräsentantenhaus am Dienstag mit überwältigender Mehrheit ein Konjunkturprogramm über 146 Milliarden Dollar, das Präsident George Bush vorgelegt hatte.
Inflationsdruck steigt
Vor dem Hintergrund des laufenden Präsidentschaftswahlkampfes bemühen sich Demokraten und Republikaner um Pragmatismus bei der Krisenbewältigung. Trotzdem gilt es als sicher, dass der ebenfalls von den Demokraten beherrschte Kongress noch ein eigenes, teureres Konjunkturpaket verabschieden wird. Wann welche Steuernachlässe und Ausgabenprogramme umgesetzt werden können, ist daher noch offen.
Während Notenbank und Regierung versuchen, eine Rezession abzuwenden, nimmt gleichzeitig der Inflationsdruck in der amerikanischen Wirtschaft zu. Wie das Handelsministerium berichtete, stiegen die Verbraucherpreise im vierten Quartal um 3,9 Prozent nach einem Plus von 1,8 Prozent in den drei Monaten zuvor.
Die von der Notenbank besonders beachtete Kerninflationsrate, aus der die saisonal schwankenden Preise für Lebensmittel und Energie ausgeschlossen sind, stieg um 2,7 Prozent nach 2,0 Prozent im dritten Quartal.
Unterdessen musste die schweizerische Großbank UBS mit 12,4 Milliarden Euro inzwischen ähnlich schlimme Schäden einräumen wie die beiden US-Finanzkonzerne Citigroup und Merrill Lynch - ein Desaster, wie es der Bankenplatz Schweiz noch nicht erlebt hat.
In Frankreich wiederum bleibt auch nach dem Milliardenverlust bei der Société Générale Bankenchef Daniel Bouton im Amt. Trotz aller Kritik sprach der Verwaltungsrat der Bank ihm "einstimmig" das Vertrauen aus, wie ein Sprecher der Bank in Paris mitteilte. Der angeschlagenen Bank könnte eine feindliche Übernahme drohen.
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(SZ vom 31.01.2008/ckn)
Harte Kritik des Bayern-Präsidenten
Wo haben Sie diese Zahl denn her?
Schuldenstand USA: 200% des BIP,
zusammen mit den Konsumentenschulden: ~400%.
... und es wird kräftig weitergedruckt, um die Kuh zu melken, solange es geht. Die $150 Milliarden "Steuerrückzahlung" an die Bevölkerung kommt ja wohl aus der Presse, bei einem 2007 Defizit von $450 Milliarden.
Ein interessanter Fall von Bankrottgebahren, denn jetzt scheint es sowieso egal zu sein:
Ein amerikanisches Sprichwort:
"When the going gets tough, the tough ones go shopping!"
(Wenn es rau im Leben wird, dann erst gehen die "Rauen" Einkaufen.)
"zu sehr ist diese Nation mittlerweile verschuldet:
12 Billionen Dollar Auslandsschulden,
9,5 Billionen Dollar Schulden der Regierung,
über 20 Billionen Dollar Schulden der Haushalte, und der Fall des Dollar wird auch durch die Vasallen-Ökonomien (EU, Japan) nicht aufzuhalten sein. Man ist gut beraten, wenn man Dollar abstösst -- sie sind eigentlich das Papier nicht wert, auf dem sie gedruckt sind. Die Gesamtschulden sind mindestens auf das vierfache des US-BIP angestiegen.
Die Verlierer werden die Ölstaaten sein, neben China und Japan -- die EU wird da weniger Federn lassen müssen. Am Besten ist, man lässt Geschäfte mit den USA gänzlich ruhen und tut so, als ob die USA nicht existieren"
Schuldenstandquote Deutschland 2006: 67,5% des BIP
Eurozone zusammen: 68,6%
(destatis.de)
"Anfang 2009 kommt aus den USA eine neue Währung, wie immer die Yankees sie auch nennen werden ... wahrscheinlich irgendwas mit "Gold" drin, um "Stabilität" zu suggerieren. Anders kann man das Problem mit dem grün-bedruckten Toilettenpapier, von dem noch immer behauptet wird es sei Geld, nicht in den Griff bekommen."
Mit dieser Gewissheit können Sie doch prima auf einen immer weiter fallenden Dollar setzen und mit allerlei tollen Finanzmarktinstrumenten schnell reich werden.
2000 das letzte Jahr der Internet-Blase war, d.h. man hatte noch etwas von dieser Euphorie in sich. 2001 kam dann der Kater, dem noch der Dämpfer durch "9/11" draufgesetzt wurde.
Die folgenden Jahre waren, fiskal gesehen, der Anfang von dem kläglichen Ende, dessen Zeitzeuge wir nun werden -- die "Zuwächse" wurden auf Sand, d.h. billigstem Kredit gebaut und machten die Hyperinflation 2008 erst möglich, gefolgt von einer massiven Deflation.
Warten wir es ab, schauen wir es uns an. Anfang 2009 kommt aus den USA eine neue Währung, wie immer die Yankees sie auch nennen werden ... wahrscheinlich irgendwas mit "Gold" drin, um "Stabilität" zu suggerieren. Anders kann man das Problem mit dem grün-bedruckten Toilettenpapier, von dem noch immer behauptet wird es sei Geld, nicht in den Griff bekommen -- zuviel davon ist weltweit im Umlauf, dank der Verantwortungslosigkeit der Fed und der jetzigen Regierung, denn, vergessen wir das nicht: Bush hat die Staatsschulden von $5 Billionen auf fast $10 Billionen hochgetrieben.
... an den Weihnachtsmann zu glauben.
Der angeblich positive 4,2% Zuwachs bei den dauerhaften Konsumgütern sind für mich ein Indiz dafür, dass die amerikanischen Konsumenten einen drastischen Anstieg der Inflation erwarten und sich noch schnell eindecken mit Kühlschrank , Waschmaschine und Pick-up Truck, bevor die Inflation auch in den Geschäften zu spüren ist ("before the shit hits the fan", wie man in den Staaten so schön sagt).
Wahrscheinlich sind das alles noch Kreditgeschäfte, die dieses Jahr auch aufhören werden, weil inzwischen da auch die Luft raus ist.
Man kann nicht wie verrückt Geld (M3) in den Weltmarkt pumpen, um Kriege zu finanzieren, gleichzeitig 2x massiv die Steuern senken, es versäumen, riskante "structured investment vehicles" (SIVs) zu regulieren und, als die Inflation dann im November endlich auf über 4% stieg, statt den Leitzins zu erhöhen, die Zinsen auch noch zu senken -- der Durchschnitts-Amerikaner spürt, dass die Fed und die Regierung die Kontrolle verloren haben, dass auch die keinen Clou haben, was hier noch zu tun ist.
Die $150 Mrd. Finanzspritze wird verpuffen, und meistens dazu verwendet werden, Kreditkarten abzuzahlen.
Der Rat: "go shopping" (wie am Tag nach dem 11.09.2001) wird nun eher Erstaunen hervorrufen, zu sehr ist diese Nation mittlerweile verschuldet:
12 Billionen Dollar Auslandsschulden,
9,5 Billionen Dollar Schulden der Regierung,
über 20 Billionen Dollar Schulden der Haushalte, und der Fall des Dollar wird auch durch die Vasallen-Ökonomien (EU, Japan) nicht aufzuhalten sein. Man ist gut beraten, wenn man Dollar abstösst -- sie sind eigentlich das Papier nicht wert, auf dem sie gedruckt sind. Die Gesamtschulden sind mindestens auf das vierfache des US-BIP angestiegen.
Die Verlierer werden die Ölstaaten sein, neben China und Japan -- die EU wird da weniger Federn lassen müssen. Am Besten ist, man lässt Geschäfte mit den USA gänzlich ruhen und tut so, als ob die USA nicht existieren -- da kann dann Ms. Rice über Menschenrechte und "Freiheit" lamentieren so lange sie will, keiner glaubt es und niemand hört es.
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