Von Elisabeth Dostert

Lehren aus der Krise: Mittelständler schauen sich genau an, welchen Investor sie sich ins Boot holen. Was künftig zählt, sind langfristige Beteiligungen.

Einige Monate war es ganz still um Finanzinvestoren im Mittelstand geworden. Es erging ihnen nicht anders als vielen Objekten ihrer Übernahmebegierde: Die Banken gaben keinen Kredit mehr. Nun kommt das Geschäft allmählich wieder in Gang, wie das Beispiel des Modefilialisten Hallhuber zeigt. Allerdings zu anderen Konditionen.

Finanzinvestoren, Mittelstand, dpa

Mittelständler achten verstärkt darauf, welche Partner sie sich ins Boot holen. (© Foto: dpa)

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Die Firmen sind jetzt billiger. Und die Beteiligungsgesellschaften müssen mehr Eigenkapital mitbringen, das zu sammeln - sei es bei Banken oder privaten Investoren - deutlich schwerer fällt als vor der Krise. Attraktive Kandidaten im Mittelstand gibt es allemal. "Es gibt hier einfach viele Firmen, die in ihrer Nische führend sind und auch in der Krise noch besser dastehen als ihre Wettbewerber", sagt Philippe Munch von dem Finanzinvestor Greenpark Capital. Aber die Kandidaten sind wählerisch.

Langfristige Beteiligungen

Nach den schlechten Erfahrungen der vergangenen Jahre werden sich Mittelständler künftig an "Beteiligungsgesellschaften halten, die keine überzogenen Renditeerwartungen haben, die auch bereit sind, Minderheitsbeteiligungen einzugehen und sich vorstellen können, zehn Jahre oder länger in einem Unternehmen zu bleiben", sagt Norbert Winkeljohann, Vorstandsmitglied der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Pricewaterhouse Coopers: "Früher wollten Investoren bis zu 25 Prozent, heute sind acht bis 15 Prozent eher realistisch."

Den Text in voller Länge lesen Sie auf der Mittelstandsseite der Süddeutschen Zeitung.

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(sueddeutsche.de/tjon/hgn/tob)