Der weltgrößte börsennotierte Ölkonzern Exxon Mobil punktet im Rechtsstreit um die Verstaatlichung seiner Ölfelder in Venezuela. Gelder des Landes werden eingefroren.

Der oberste britische Gerichtshof habe entschieden, Geldvermögen der staatlichen Ölgesellschaft Venezuelas, PDVSA, in Höhe von bis zu 12 Milliarden US-Dollar einzufrieren, teilte Exxon Mobil mit.

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"Damit wird PDVSA daran gehindert, sein Geld in der Welt verschwinden zu lassen", sagte eine Exxon-Mobil-Sprecherin.

Exxon Mobil fordert eine Entschädigung für die Enteignung der Ölfelder und hat dazu bereits ähnliche rechtliche Schritte in den Niederlanden und auf den Niederländischen Antillen unternommen. Ein US-Gericht fror bereits 300 Millionen US-Dollar ein.

Per Gesetz gezwungen

Venezuelas Präsident Hugo Chavez hatte im vergangenen Juni die internationalen Ölkonzerne per Gesetz gezwungen, mindestens 60 Prozent ihres Geschäfts in dem südamerikanischen Land der PDVSA zu übertragen.

Exxon Mobil und Conoco Phillips zogen sich daraufhin aus Venezuela zurück. Chavez sagte, Venezuela werde die Konzerne gemessen an dem Buchwert des zurückgelassenen Eigentums entschädigen und sich nicht an den Preisen am weltweiten Ölmarkt orientieren.

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(sueddeutsche.de/Reuters/pak/mah)