Exportwirtschaft Einbruch - und kein Ende
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Die Exportzahlen sacken dramatisch ab - und die Experten wagen keine Prognose, wann es wieder aufwärts gehen könnte.
Die deutschen Exporte sind im Zuge der weltweiten Wirtschaftskrise im Februar eingebrochen.
Eine Trendwende ist nach Einschätzung von Volkswirten noch nicht in Sicht. Das Wirtschaftswachstum dürfte daher im ersten und zweiten Quartal diesen Jahres weiter durch die schwache Exportentwicklung belastet werden.
Die deutschen Ausfuhren fielen im Februar im Vergleich zum Vorjahresmonat um 23,1 Prozent auf 64,8 Milliarden Euro, teilte das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden mit.
Handelsbilanzüberschuss fällt deutlich
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Die Einfuhren sanken ebenfalls deutlich um 16,4 Prozent auf 56,2 Milliarden Euro. Zum Vormonat nahmen die Ausfuhren kalender- und saisonbereinigt um 0,7 Prozent und die Einfuhren um 4,2 Prozent ab.
Der Handelsbilanzüberschuss ging im Februar im Vergleich zum Vorjahr stark zurück. Er lag bei 8,7 Milliarden Euro, nachdem er im Vorjahresmonat noch 17,1 Milliarden Euro betragen hatte. Im Vormonat hatte der Handelsbilanzüberschuss bei 7,0 Milliarden Euro gelegen. Kalender- und saisonbereinigt lag der Außenhandelsbilanzüberschuss im Februar bei 8,9 Milliarden Euro.
Der Außenhandel bleibt für die deutsche Wirtschaft nach Einschätzung der Commerzbank ein Belastungsfaktor. Es gebe wenige Anzeichen dafür, dass die Exporte bald nicht mehr schrumpften, heißt es in einer Studie. So habe zuletzt die Exporterwartungskomponente des ifo-Geschäftsklimas weiteren Abwärtsdruck signalisiert.
Das Wirtschaftswachstum werde alleine durch den Außenhandel im ersten Quartal voraussichtlich um drei Prozentpunkte gedämpft, erwarten die Experten. Die deutsche Wirtschaft dürfte im ersten Quartal noch stärker schrumpfen als im vierten Quartal 2008. Damals war die deutsche Wirtschaft um 2,1 Prozent zum Vorquartal geschrumpft.
Der Leistungsbilanzüberschuss sank im Februar nach vorläufigen Berechnungen der Deutschen Bundesbank auf 5,6 Milliarden Euro. Im Februar des Vorjahres hatte die Leistungsbilanz noch einen Überschuss von 16,5 Milliarden Euro ausgewiesen.