Mark Hurd muss pikante Details zu seinem Sturz bei Hewlett-Packard offenlegen. Die Schauspielerin Jodie Fisher schreibt in einem Brief, dass der Ex-HP-Chef sie bedrängt und mit ihr über Firmen-Deals geplaudert habe.
Am Bildschirm eines Bankautomaten zeigte er ihr seinen siebenstelligen Kontostand. Er sagte ihr, dass viele Frauen verrückt nach ihm seien, selbst die Sängerin Sheryl Crow. Und er plauderte über ein paar Deals, die er als Chef des weltweit größten Computerherstellers gerade einfädelte.
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Ist inzwischen beim Konkurrenten Oracle: Ex-HP-Chef Mark Hurd. (© REUTERS)
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Der achtseitige Brief, datiert auf den 24. Juni 2010, liest sich eher wie das Drehbuch zu einer Seifenoper - als das Protokoll einer geschäftlichen Beziehung. Was wirklich passierte zwischen dem damaligen Chef von Hewlett-Packard, Mark Hurd, und der Schauspielerin Jodie Fisher, wird sich wohl nie klären lassen. Zumindest aber gibt es nun ein weiteres Puzzlestück. Ein US-Gericht hat der Klage von HP-Aktionären Recht gegeben, die die Offenlegung jenes Schreibens gefordert hatten, das Fisher über ihre Anwältin an Hurd gerichtet hatte.
Damit hatte sie eine Untersuchung ins Rollen gebracht, die Hurd letztlich seinen Posten kostete. In dem Brief heißt es, Hurd habe Fisher zunächst mit der Moderation mehrerer Veranstaltungen beauftragt, sie dabei bedrängt - und ihr nach zwei Jahren vergeblicher Balz zu verstehen gegeben, dass ihre Dienste nicht länger erwünscht seien. Fisher warf ihm daraufhin sexuelle Belästigung vor. Der Verwaltungsrat von HP leitete eine interne Untersuchung ein, die dies zwar nicht bestätigte, allerdings andere schmutzige Details zutage förderte: Etwa, dass Hurd Fisher, die auch schon für den Playboy posierte, ungewöhnlich hoch honoriert und Spesenabrechnungen in Höhe von umgerechnet 20 000 Euro gefälscht hatte, um die Beziehung zu vertuschen.
Hurd trat schließlich im August 2010 zurück, heuerte beim Konkurrenten Oracle an. Und Fisher meldete sich noch einmal über ihre Anwältin: Der Rücktritt sei nie ihre Absicht gewesen. Und naja, in dem Schreiben gebe es Ungenauigkeiten.
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(SZ vom 31.12.2011)
ab darein! Svensk würde auch gerne mit Geld Mädels überzeugen oder? Ärmlich erbärmlich. Und das mit Firmengeld. Muss das ein geiles Gefühl sein.
Schade, das die Frau ihn hinterher noch zu schonen scheint.
Logisch, da ist man wenigstens unter sich und wird nicht von Tussis angezeigt, die sich nach dem bereitwilligen GV schlecht fühlen.