In kaum einem anderen EU-Land werden Frauen im Vergleich zu Männern derart schlecht bezahlt wie in Deutschland. Brüssel nennt dies pure Ressourcenverschwendung.

Sie verdienten im Schnitt 22 Prozent weniger als Männer, berichtet die FTD unter Berufung auf eine EU-Studie, die am Mittwoch vorgestellt werden soll.

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Die Lohn- und Gehaltsunterschiede seien demnach nur in Zypern, Estland und der Slowakei noch ausgeprägter als in Deutschland.

Die Untersuchung zeige überdies, dass der Lohn- und Gehaltsunterschied von Frauen im Vergleich zu Männern von 1995 bis 2005 sogar von 21 auf 22 Prozent gestiegen sei - EU-weit indes der Wert leicht von 17 auf 15 Prozent zurückgefallen sei. In Frankreich sank den Angaben zufolge die Zahl von 13 auf 12 Prozent.

Die EU-Kommission nenne dies "eine inakzeptable Ressourcenverschwendung für die Volkswirtschaft und Gesellschaft, die verhindert, dass Frauen ihr produktives Potenzial voll zur Geltung bringen".

Denn Frauen verdienten im Durchschnitt weniger, obwohl sie in allen Mitgliedsstaaten bessere Schulleistungen erbrächten und mehr Hochschulabsolventen stellten als Männer.

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(sueddeutsche.de)