Microsoft hat endgültig den Versuch aufgegeben, den Internetkonzern Yahoo zu kaufen. Microsoft sei an einer Übernahme nicht mehr interessiert. Kurz danach brach der Aktienkurs von Yahoo ein.

Die Übernahme-Verhandlungen von Microsoft und Yahoo sind endgültig ergebnislos beendet worden. Der Softwarekonzern sei nicht mehr an einer Akquisition interessiert gewesen, teilte Yahoo am Donnerstag mit.

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US-Suchmaschinenbetreiber Microsoft hat alle Gespräche mit Microsoft beendet (© Foto: AFP)

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Wie die Nachrichtenagentur Reuters erfuhr, wollte Microsoft sein Übernahmeangebot von 33 Dollar pro Yahoo-Aktie nicht mehr erneuern. Der alleinige Verkauf der Suchfunktion an Microsoft sei nicht im Interesse der Aktionäre, erläuterte Yahoo.

Die Yahoo-Aktie fiel an der New Yorker Börse um mehr als 13 Prozent auf 23 Dollar, Microsoft-Titel lagen dagegen mehr als vier Prozent im Plus.

Weiter erfuhr Reuters, dass Yahoo und Google kurz vor einer Partnerschaft im Suchanzeigengeschäft stehen. Die Gespräche mit Microsoft seien beendet worden, nachdem sich Yahoo für eine Partnerschaft mit Google entschieden habe, sagte eine mit der Situation vertraute Person, die nicht namentlich genannt werden wollte.

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(sueddeutsche.de/Reuters/AP/aho/mel)