Steve Jobs hat den Computerkonzern zu einem hochprofitablen Kultkonzern geformt. Und niemand kann die Erfolgsgeschichte stoppen.
Seine Anhänger nennen ihn würdevoll den iGod. Und wirklich: Steve Jobs hat das Unfassbare geschafft. Der Apple-Chef hat aus einem Pleitekandidaten einen hochprofitablen Konzern geschaffen.
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Zehn Jahre nachdem der 52-Jährige die Führung bei dem Computerhersteller wieder übernommen hat, verdient Apple so gut wie nie in der Firmengeschichte, verkauft so viele Computer wie niemals zuvor, und auch die MP3-Spieler der iPod-Reihe haben sich zum Absatzknüller entwickelt.
Was kann die Erfolgsgeschichte von Apple stoppen? Die Geschäfte brummen. Risiken birgt für das Unternehmen da im Moment nur der Einstieg in das neue Geschäft mit Mobiltelefonen.
Mit dem iPod hat Apple seit 2001 die Regeln in der Musikindustrie auf den Kopf gestellt. Zuvor gab es schon digitale Musikspieler, doch keine waren so einfach zu nutzen und auf so leichte Weise mit einem Musikangebot im Internet verknüpft. Lange Zeit konnte Apple den Musikkonzernen Preise und Vertriebsstrategie im Netz vorgeben.
Konkurrenz der Handyhersteller
In der Mobilfunkindustrie hat der Konzern Ähnliches vor: Apple diktiert den Mobilfunkgesellschaften das Geschäftsmodell. Die Unternehmen wie AT&T in den USA, O2 in England oder T-Mobile in Deutschland müssen Apple an den Umsätzen beteiligen - im Gegenzug dürfen sie das iPhone exklusiv vertreiben. In der Branche ist das ein Novum.
Im Unterschied zur Musikindustrie werden die etablierten Handyhersteller wie Nokia, Samsung oder Sony-Ericsson dem Newcomer das Geschäft allerdings nicht kampflos überlassen. Alle großen Produzenten, so ist zu hören, arbeiten an Geräten, die dem iPhone Paroli bieten sollen.
Beim Blick auf die übrigen Geschäftsfelder ist die Gefahr für Apple dann doch begrenzt. Im schlimmsten Fall wird das iPhone zum Flop und dient dann nur dazu, dass der Konzern mehr Rechner verkauft.
Apple hat schon mit den iPod-Spielern gezeigt, dass dieser sogenannte Halo-Effekt funktioniert. Wer einen der MP3-Spieler kauft, merkt, wie einfach diese Geräte zu bedienen sind, wie gut die Software funktioniert, und geht früher oder später in den Laden, um einen Mac-Computer von Apple zu erwerben.
- Börse feiert Apple Die iProdukte bringen den Mac in Schwung 23.10.2007
- iPhone Wunderding mit Lücke 19.09.2007
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(sueddeutsche.de/sms/hgn)
DFB-Elf vor der Europameisterschaft
"Denn beim Durchdrücken proprietärer Formate und Einschränken der Nutzerrechte macht Apple selbst Microsoft noch etwas vor."
Falsch, im Gegensatz zu Microsoft, die jahrelang versucht haben, gute Standarts zu kopieren und diese dann ihrer Windowskundschaft aufgezwängt haben (WMA und Konsorten) nutzt Apple gängige Formate wie mp3 oder AAC. Diese sind grundsätzlich erstmal für alle verfügbar. Auch basiert das Betriebssystem OSX auf Unix, welches es etlichen Open Source Entwicklern ermöglicht, für OSX offene Programme zu schreiben.
Jedes Unternehmen verucht auf seine Weise, Kundschaft zu bündeln und an die eigenen Produkte zu binden. Daher der Clou, iTunes für Windows anzubieten, mit dem dann auch der Windowsnutzer seinen iPod problemlos nutzen kann.
Der beste Clou allerdings ist, die mittlerweile sehr günstig und qualitativ hochwertig ausgestatteten Computer mit Intelchips auszustatten, so kann jeder, der will, seinen Mac auch mit Windows betreiben, wenn er es denn unbedingt möchte. Beser gehts eigentlich nicht.
Die Mär, Apple sei teuer, zählt einfach nicht mehr. Einen wunderschönen iMac mit 20 Zoll Display und guter Ausstattung gibt es ab 1200, da finde ich nichts vergleichbares. Einen Mac Mini gibts ab 600, den ich für allerlei Aufgaben nutze, wie Bildbearbeitung, Officeaufgaben und Musikproduktionen, und das alles ohne einen einzigen Absturz. Das nenne ich Userfreundlichkeit und Effizienz.
Ich kann mir natürlich auch einen lauten, hässlichen PC für 500 kaufen, der mich zum einen ans Betriebssystem bindet und zum anderen kurz nach Ablauf der Garantie seinen Geist aufgibt.
... von der Qualität ist, wie der Ei-Pott meines Sohnes (siehe unten), dann 'nacht Matthes. Zudem werden sich hauptsächlich die Hersteller von Display-Reinigungsmitteln und -tüchern freuen, wenn die genervten Nutzer feststellen, wie ein Berührbildschirm nach wenigen Berührungen aussieht ... Wenn das "um Jahre voraus" ist, dann sollte Piëch schnellstens den guten alten Käfer wieder beleben und in Kooperation mit Jobs als "Ei-Käfer" anbieten. Die Form paßt ja, wie schon mal in einer VW-Anzeige aus den frühen 1970er Jahren zu sehen war.
Ich benutze schon seit langem Produkte von Apple.
Allerdings habe ich noch nie davon gehört, dass "Anhänger Steve Jobs iGod" nennen. Das hat sich der Verfasser ausgedacht...
Ansonsten kann Apple es sich einfach leisten, den Mobilfunkbetreibern die Konditionen zu diktieren. Sie haben ein Gerät entwickelt, welches der Konkurrenz um Jahre voraus ist. Der Grund dafür ist die Erfahrung im Bereich Benutz- und Bedienbarkeit, welcher bei allen Apple-Produkten im Zentrum der Entwicklung steht. OS X ist anderen Betriebssystemen ebenfalls weit voraus.
Zu iPod/iTunes: Dort habe ich mich noch nie "gegängelt" gefühlt. Das DRM (welches ja schon wieder verschwindet) fällt kaum auf und ist noch relativ locker, der iPod macht einfach Spaß. Es ist das Gesamtpaket was stimmt.
Und wer nicht iPod und im iTunes Store kaufen will, kann ja Musicload, Windows und irgendeinen mp3-Player kaufen. Spaß hat man damit allerdings sicher weniger ;-)
verstehe diesen erfolg garnicht. apple-produkte sind super teuer und qualitativ äußerste anfällig. habe eben schon auf webnews.de von dieser erfolgsstory gelesen und war äußerst verwundert. die produkte sehen zwar toll aus, aber mehr steckt da auch nicht hinter. z. b. das iphone ist superteuer und hat noch nichtmal ne gute kamera? was machen die da in der entwicklung eigentlich?
Danke für Ihr Angebot - aber ich denke wenn es so weitergeht, und damit meine ich nicht nur Itunes, werde ich mir selber ein Programm zur Musikverwaltung auf meinem PC schreiben. Da kann ich dann über meine eigenen Fehler jammern. ;-)
Unter Linux/KDE gibt es ein ziemlich gutes dessen Namen ich leider vergessen habe. Da sollte sich Apple mal ein Scheibchen von abschneiden.
Paging