Wer bekommt den Zuschlag bei Opel? Letztendlich entscheidet dies der US-Präsident. Und der wird sich gut überlegen, ob er den Investor Magna und dessen Partner Russland vergrätzt.
Endlich! General Motors (GM) will am Montag den Bieterprozess für eine Übernahme von Opel stoppen.
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Russlands Präsident Dimitrij Medwedjew (links) und US-Präsident Barack Obama bemühen sich um ein intaktes Verhältnis der beiden Länder zueinander. Wegen Opel riskiert Obama keine Trübung der Beziehungen. (© Foto: Reuters)
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Die Bewerber um einen Einstieg bei dem angeschlagenen Autohersteller hatten lange genug Zeit dafür, sich in Position zu bringen und ihre Angebote aufzumöbeln, damit sie GM und den Politikern gefallen.
Doch wer entscheidet eigentlich über das Schicksal von Opel? Pro forma ist es die Treuhandgesellschaft, bei der 65 Prozent der Opel-Anteile für einen Investor geparkt wurden.
Ihr Hauptzweck aber war, dass Opel von der GM-Insolvenz in den USA nicht mit in den Abgrund gerissen wurde.
In der Treuhand ist GM stark vertreten, sowohl in der Geschäftsführung als auch im Beirat. Wichtig ist dabei vor allem der Beirat, dessen Vorsitzender kein Stimmrecht hat.
Befürchtet wird deshalb bereits eine Patt-Situation, weil zwei GM-Managern dort je ein Vertreter der Bundesregierung und einer der Landesregierungen gegenübersitzen.
Opels Schicksal liegt in den Händen des Präsidenten
Die Angst vor dem Patt sollte aber unbegründet sein. Denn die GM-Leute in der Treuhand sind an die Vorgaben von Konzernchef Fritz Henderson gebunden.
Der GM-Boss wiederum wird tunlichst darauf achten, was der Haupteigentümer des Unternehmens in der Causa Opel denkt. Dieser ist der amerikanische Staat und dessen "Vorstandschef" also genau genommen US-Präsident Barack Obama.
In seinen Händen liegt letztlich das Schicksal von Opel. Es darf darüber spekuliert werden, ob Obama ausgerechnet in diesem für ihn unbedeutenden Fall die russisch-amerikanischen Beziehungen belastet.
Russen sind die Partner des Opel-Bieters Magna. Und ihnen ist das Projekt sehr wichtig. Die Prognose sei gewagt: Obama macht das nicht.
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(SZ vom 17.07.2009/pak)
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wann haben sie das letztemal einen opel gefahren ? Muss schon sehr lange her sein. Oder sie fahren nur opel und ihnen fehlt der vergleich zu anderen marken. ich kann mir nicht vorstellen welche technologie in einem opel stecken soll die andere marken dringend brauchen. opel fahrzeuge verbrauchen im verhältnis zur leistung zu viel sprit und haben ein langweiliges design und interieur.
ich bin relativ viel mit mietfahrzeugen unterwegs und da die firma avis in deutschland sehr viele opel fahrzeuge im programm hat bietet sich ein guter vergleich.
Sollte nicht eigentich mittlerweile allen bewusst geworden sein, dass in Opel die kognitiven Leistungen von Generationen stecken?
Jetzt soll es für ´nen Apel und ´nen Ei verscherbelt werden!
Hat den keiner die Beiträge aus den verschiedenen Ländern gesehn, wie die auf die hier bei uns entwickelte Technologie warten?
Was wird passieren? Die übernehmen unsere Technologie, stellen die Autos billiger her und machen uns dann ganz klar auch noch Konkurrenz!
Warum wird nicht aus der Führungsriege von VW, BMW und Porsche ein Gremium gebildet, die für 3 Jahre planen und arbeiten - mit der Auflage, Konzepte für die Zukunft zu entwickeln. Das müsste diesen Unternehmen doch eigentlich auch etwas wert sein! Außerdem - wenn das Geld, das die anderen Bieter von der Bundesregierung erhalten werden, dann Opel direkt zukommt - für ein Zukunftsprojekt - könnte das nicht auch Obama akzeptieren?
Amatitt, das Kind aus des Kaisers neuen Kleidern
O.T.
Danke Herr Wolf!
"wer Opel haben will muss letztlich Obama fragen und sonst niemanden!
Opel gehört immer noch GM, GM jetzt dem amerikanischen Steuerzahler, und derern oberster Vertreter ist Obama!
Alles andere ist BlaBla!
Wenn Frau Merkel unser Steuergeld für Opel ausgeben will, dann soll Sie Ihm ein Angebot machen!"
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