Nach zehn Monaten endlich das Ende: Der Tarifstreit bei der Deutschen Bahn ist beigelegt, Bahn und Lokführer haben auch die letzten Details ausgehandelt. Ein weiteres Gespräch wird es dennoch geben.
Die Tarifverhandlungen zwischen der Bahn und den Lokomotivführern sind nach den Worten des Vorsitzenden der Gewerkschaft der Lokomotivführer (GDL), Manfred Schell, beendet. Schell sagte am Mittwoch in Berlin nach sechsstündigen Verhandlungen mit der Deutschen Bahn: "Der Tarifvertrag ist fertig. Er kann morgen früh paraphiert werden."
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Die Zuständigkeit für die Lokrangierführer soll in einem Spitzengespräch der drei Gewerkschaftsvorsitzenden Transnet, GDBA und GDL geklärt werden, wie Schell sagte. Ein zweites Spitzengespräch solle die Frage klären, ob die seit 1. Januar eingestellten neuen Lokführer ebenfalls in den Geltungsbereich des Tarifvertrages fallen.
Weitere Gehaltserhöhung im September
Sowohl die Lokführergewerkschaft GDL als auch das Unternehmen hatten sich vor der Runde zuversichtlich gezeigt, die letzten offenen Punkte klären zu können. Dabei ging es vor allem um den Geltungsbereich des neuen Tarifvertrages.
Mitte Januar hatten sich Bahn und GDL auf eine Gehaltserhöhung von zunächst acht Prozent und ab September dann um weitere drei Punkte auf elf Prozent verständigt. Kurz nach der Einigung hatte Bahn-Chef Hartmut Mehdorn von Arbeitsplatzabbau und Fahrpreiserhöhungen gesprochen.
(sueddeutsche.de/AP/AFP/mah/ckn)
Großprojekte in Berlin
Die Menschen sind immer so gemein zu Herrn Mehdorn. Jetzt wollen die bösen Lokomotivführer das Geld verfrühstücken, das für seine eigene Gehaltserhöhung
vorgesehen war. Da sind Preiserhöhungen und Entlassungen natürlich die logische Konsequenz. Die Lokführer stören sowieso beim Eisenbahn spielen, wollen immer mitspielen und verlangen auch noch Geld. Sowas aber auch.