Der Ex-Vorstandschef von EnBW hat viel Geld zum Abschied bekommen - zu viel, sagen Kritiker. Darum werden in künftigen Fällen offenbar die Bezüge gekappt.
Der Energiekonzern EnBW reagiert einem Zeitungsbericht zufolge auf die Kritik an den Frühruhestandsbezügen für Ex-Chef Utz Claassen und mildert die Regelung für künftige Fälle stark ab.
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Dem neuen EnBW-Chef Hans-Peter Villis steht damit bei einem vorzeitigen Ausscheiden nicht einmal ein Drittel der Pensionsbezüge seines Vorgängers Claassen zu, der Ende September seinen Vorstandsposten verloren hatte.
Dies habe ein Sprecher des Unternehmens bestätigt, berichtet das Handelsblatt (Freitag). Zu den Gründen für die Neuregelung habe sich das Unternehmen nicht äußern wollen.
Ein Aufsichtsrat habe aber gesagt, dass es bei der Vertragsgestaltung für Villis "absolut klar war, dass so etwas wie bei Claassen nicht noch einmal passieren darf. Das war nach den öffentlichen Diskussionen natürlich Konsens."
Claassen habe bei seinem Amtsantritt 2003 eine außergewöhnlich üppige Pension ausgehandelt, schreibt das Blatt weiter: Wie EnBW im aktuellen Geschäftsbericht bestätige, werde Claassen jährlich 398.000 Euro erhalten, solange er keine neue Tätigkeit aufnimmt.
Bis zum Erreichen der EnBW-Altersgrenze von 63 Jahren im Jahr 2026 stünden ihm in diesem Fall sieben Millionen Euro zu. Danach bekomme Claassen bis an sein Lebensende eine EnBW-Rente, die ebenfalls rund 400.000 Euro pro Jahr betrage.
Während seiner Amtszeit hatte er bereits mehr als zwölf Millionen Euro als normales Gehalt erhalten hat.
(sueddeutsche.de/hgn/pak)
Großprojekte in Berlin
Ja.
Tinus
ist die Französische Revolution durch einen Aufruf zur Gewalt zustandegekommen? Glauben Sie im Ernst, die Exzesse unserer Führungsschichten bleiben folgenlos, die gradiose Selbstbedienung bleibt auf Dauer ein Privileg der herrschenden Kreise und wird demnächst grundgesetzlich festgeschrieben?
Ist das ein Aufruf zur Gewalt?
super Leistung, die Belegschaft zu halbieren und die Preise zu verdoppeln und dann als Oberabzocker über Werte zu schwadronieren. Zu hoffen bleibt, dass den Claassens noch zu Lebzeiten von denen, die im grossen Stil abgezockt werden, die Rechnung präsentiert wird.
Sie sollten sich besser informieren, bevor Sie hier Ihren Neid kundtun und anderen unterstellen, Sie hätten Ihren Verstand verloren. Herr Claassen hat diesen Leuten 3 Milliarden Wertsteigerung gebracht und aus einem sinkenden Schiff ein profitables Unternehmen genmacht. Sorry, aber mir als Eigentümer wär das mehr Wert gewesen als insgesamt vielleicht lächerliche 19 bis hoffentlich 31 Millionen (wenn Herr Claassen z.B. 93 wird). Vielleicht können Sie sich ausrechnen wieviel Promille das von über 3 Milliarden sind. EnBW-Aktien haben Sie offensichtlich keine. Was soll das also?
Paging